Die Entwürfe für die ZVV-Fahrpläne 2027 und 2028 sind einsehbar

Ein Blick in die Zukunft: Auf der Webseite des ZVV können die Fahrpläne für die Jahre 2027/2028 eingesehen werden. Auch Änderungswünsche können angegeben werden.

Foto: ZVV/Yanik Bürkli

Wie der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) in seiner Medienmitteilung vom 9. März erklärt, sind ab sofort die vom ZVV gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen, den Gemeinden und der Regionalen Verkehrskonferenz entwickelten Fahrplanentwürfe für die Jahre 2027 und 2028 öffentlich einsehbar.

Insgesamt, so die Medienmitteilung, werden rund 230 Massnahmen kommuniziert – für Tram-, Bus-, S-Bahn-, Bergbahn- und Schiffslinien. Wer sich dafür interessiert, kann auf der Webseite des ZVV die Fahrpläne aller Linien mit den geplanten Änderungen nachverfolgen.

Pläne für den Kreis 10

Für Höngger Fahrgäste sind nicht viele Änderungen zu erwarten: Bei den Bus- und Tramlinien, die in Höngg verkehren, sind nur die Buslinien 80 und 69 von einem Fahrplanwechsel betroffen.

So wird die Linie 80 ab Dezember 2027 gekürzt und in Zukunft während der gesamten Betriebszeit nur noch bis Triemliplatz statt wie bisher zeitweise bis zum Triemlispital verkehren. Zwischen Triemliplatz und Triemlispital wird neu dafür die Linie 33 verkehren – und dies während der gesamten Betriebszeit. Per Dezember 2026 wird die Haltestelle Triemli zudem in Triemliplatz umbenannt.

Schon ab September 2026 sind Änderungen beim Fahrplan des 69ers geplant: Er soll in Zukunft morgens zu den Stosszeiten in beide Richtungen im Fünf-Minuten-Takt zwischen Milchbuck-Waidspital und ETH Hönggerberg verkehren. Abends dagegen wird der Takt auf 7,5-Minuten ausgedehnt.

Diese Änderung gilt ab dem Beginn des Herbstsemesters, mit Ausnahme der Semesterferien. Durch den neuen Fahrplan sollen künftig die bis anhin ausgeführten Verdichtungsfahrten zu Stosszeiten entfallen.

Von Dietikon nach Rümlang

Besonders viele Änderungen betreffen laut der Medienmitteilung das Busnetz im Glatttal. Insgesamt sind 26 Massnahmen vorgesehen. Mehrere Buslinien erhalten dort neue Linienführungen, damit die Region noch besser erreichbar wird. Hinzu kommen unter anderem Taktverdichtungen, Schritte zur Optimierung der Anschlussqualität sowie Anpassungen zur Erhöhung der Betriebsstabilität.

Ein wichtiger Bestandteil der Angebotsentwicklung ist die neue Tangentiallinie zwischen Dietikon, Regensdorf und Rümlang. Die Linie 430 schafft eine Verbindung zwischen dem Limmattal, Furttal und Glattal. Sie ersetzt die bisherige Linie 795.

Bis Ende März offen für Änderungswünsche

Die Fahrpläne liegen vom 9. bis zum 29. März öffentlich auf und können auf der Webseite des ZVV direkt eingesehen werden. Es gibt auch die Möglichkeit, Änderungswünsche einzureichen: Diese müssen bis zum 30. März schriftlich bei der Wohngemeinde – und nicht beim ZVV – beantragt werden.

0 Kommentare


Themen entdecken