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Der SVH läuft auch bei Regenwetter für seine Sponsoren
Trotz garstigem Wetter liefen auch dieses Jahr rund 400 Mitglieder des Sportvereins Höngg für ihre Sponsoren. Auf dem «Hönggi» war die Stimmung gut, die Teilnehmenden zeigten sich motiviert.
28. März 2026 — Jasmine Osterwalder
Ohne ein engagiertes Organisationskommitee wäre der Anlass nicht möglich: OK-Präsident Kilian Fanger ist seit rund 30 Jahren im Sportverein Höngg (SVH) und lief früher selbst regelmässig mit. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm, dass einst auch Matthias Hüppi teilnahm. Er schätzt bei diesem Anlass das Zusammensein und Aufeinandertreffen mit den anderen Mitgliedern.
Fanger organisiert unter anderem die Anmeldung der Teilnehmenden. Eingeladen sind alle aktiven Mitglieder aus den 33 Gruppen des Vereins. Jedes Mitglied sucht im Vorfeld eigene Sponsoren. In diesem Jahr wurden rund 400 Teilnehmende gezählt.
Der Sponsorenlauf ist für den Verein von grosser Bedeutung: Die Einnahmen fliessen in die Vereinskasse und tragen dazu bei, die Mitgliederbeiträge tief zu halten. Vor drei Jahren stellte das OK die Organisation um: Papierrechnungen und ein manuelles Eintragungssystem wurden durch eine digitale Lösung ersetzt. «Diese Form funktioniert sehr gut und bedeutet viel weniger Aufwand für alle», sagt Fanger. Nach wie vor habe es bei einigen Mitgliedern Zeit gebraucht, Sponsoren zu finden. «In den letzten zwei Wochen vor dem Lauf ging es dann aber richtig vorwärts.»
Regen, Matsch und trotzdem volle Leistung
Das Wetter zeigte sich einmal mehr von seiner rauen Seite bei nur 7 Grad. «Die Bedingungen sind wie jedes Jahr: garstig, regnerisch und windig. Das motiviert aber zusätzlich, um nicht zu frieren», so Fanger. Gelaufen wurde jeweils während 30 Minuten, mit dem Ziel, möglichst viele Runden zu absolvieren. Der schlammige Untergrund stellte dabei eine zusätzliche Herausforderung dar.
Die Teilnehmenden liessen sich davon jedoch nicht bremsen. Im Gegenteil: Insgesamt wurden 10 880 Runden gelaufen. Joel Serrano (15) übertraf mit 21 Runden sein persönliches Ziel: «Die Bedingungen waren wegen des Schlamms nicht optimal. Aber einfach Schuhe putzen, dann passt das.»
Auch Melina (10) zeigte vollen Einsatz und erreichte 30 Runden. «Es war wegen des Matschs sehr anstrengend, ich war schon nach vier Minuten müde», erzählt sie. Auf das Wetter angesprochen, bleibt sie gelassen: «Das war nicht so schlimm.» Zur Vorbereitung habe sie vor allem eines gemacht: «Ich bin früh ins Bett gegangen und habe viel geschlafen.» Die jüngsten Teilnehmenden gingen ebenfalls mit grossem Einsatz an den Start.
Dimitri und Noe (beide 6) liefen gemeinsam ihre Runden. Unterstützt als Sponsoren wurden sie von ihren Eltern, Grosseltern und Göttis. Entsprechend zufrieden zeigen sie sich nach dem Lauf – trotz Regen und kühlen Temperaturen.
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