Darum ist die Wandergruppe so oft unterwegs

Die Höngger Wandergruppe 60plus geht aktuell oft auf Reisen. Der Grund für die wöchentlichen Wanderungen ist der Pandemie geschuldet – die Routen sollen «nachgeholt» werden.

In der Vergangenheit plante die Höngger Wandergrupppe 60plus jeweils zwei Wanderungen pro Monat. Allerdings wurde diese Regel von der Pandemie jäh gestoppt und so fielen etappenweise gleich für mehrere Monate die Wanderungen aus. Die Wanderleiter hatten diese aber schon lange im Voraus penibel vorbereitet – und vorgewandert. Das soll nicht umsonst sein: Es werden seither pro Monat drei bis vier Wanderungen geplant und durchgeführt. Dabei sind einige der Routen auch anspruchsvolle Bergwanderungen: Bis zu sieben Stunden können diese dauern und es müssen teilweise bis knapp tausend Höhenmeter überwunden werden. Diese bemerkenswerten Anforderungen sind dem harten Kern der Wandergruppe angepasst.

Besuch in der Schöllenenschlucht

Ein kurzer Rückblick: Die erste der drei Juliwanderungen führte von Andermatt nach Hospental und zurück. Die Fortsetzung der Wanderung durch die Schöllenenschlucht war ein sehr eindrucksvolles und geschichtsträchtiges Erlebnis, ging es doch vorbei beim Suworow-Denkmal und bei der Teufelsbrücke. Die gewaltigen Felsblöcke und das Gewirr von Wegen, Strassen und Tunnel waren für alle Teilnehmenden überwältigend. Die auf Mitte Juli geplante Bergwanderung vom Trübsee über den Jochpass bis nach Alp Schwarzenbach musste wegen möglicher Gewitter kurzfristig auf den 28. Oktober verschoben werden. Bis dahin folgen aber noch einige herrliche Wanderungen, die alle in der Höngger Zeitung ausgeschrieben werden.

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