CO2-Abscheidung im Werdhölzli: Neuauflage der öffentlichen Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung für die Leistung eines Totalunternehmens für den Bau der CO2-Abscheidungsanlage bei der Klärschlammverwertungsanlage wird abgebrochen und das weitere Vorgehen geprüft.

Stadträtin Simone Brander und Jürg Solèr, designierter neuer Direktor ERZ, informieren die Medien, Februar 2024. (Fotos: das)

Am 22. September 2024 bewilligten die Stimmberechtigten neue einmalige Ausgaben von 35,474 Millionen Franken und neue wiederkehrende Ausgaben von 14,212 Millionen Franken für die Abscheidung von CO₂ aus dem Rauchgas der Klärschlammverwertungsanlage auf dem Areal Werdhölzli.

Für die Realisierung der Anlage beabsichtigt Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) ein Totalunternehmen zu beauftragen. Im Oktober 2025 startete ERZ die öffentliche Ausschreibung dieses Auftrags.

Abbruch des Verfahrens

Wie die Stadt nun mitteilt, konnte aufgrund der Komplexität des Vorhabens und des grossen Klärungsbedarfs zu technischen Spezifikationen der Auftrag nicht vergeben werden.

Der Stadtrat hat demnach beschlossen, das Vergabeverfahren abzubrechen. Das weitere Vorgehen wird geprüft. Die Auswirkungen auf den Zeitplan des Projekts lassen sich zurzeit noch nicht abschätzen.

Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

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