Angriff auf jüdischen Mann löst tiefe Betroffenheit aus

Der Angriff auf einen jüdischen Mann am Montagabend in Wiedikon macht den Stadtrat sowie die Fraktionen des Zürcher Gemeinderats tief betroffen. Sie verurteilen die Tat aufs Schärfste.

Symbolbild: Pixabay.com

Am Montagabend, 2. Februar 2026, wurde ein jüdischer Mann in Wiedikon Opfer eines Angriffs. Die bisherigen Abklärungen deuten klar darauf hin, dass es sich dabei um einen antisemitisch motivierten Angriff gehandelt hat: Der Mann wurde nur deshalb angegriffen, weil er als jüdische Person erkennbar war.

Die feige Tat macht den Stadtrat tief betroffen, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Er dankt den helfenden Passant*innen für ihre Zivilcourage. Stadtpräsidentin Corine Mauch hat dem Opfer im Namen des Stadtrats gestern Dienstag ihr Mitgefühl ausgedrückt.

Stadtrat priorisiert Schutz der jüdischen Personen

Der Stadtrat will sein Engagement gegen Antisemitismus konsequent weiterführen, wie er weiter mitteilt. Der Schutz der jüdischen Menschen bleibt eine Priorität. Die in der Stadt gelebten kulturellen und religiösen Traditionen müssen sichtbar sein können und sollen Wertschätzung erfahren.

Stadtpräsidentin Corine Mauch: «Der Angriff zeigt auf erschütternde Weise: Das Engagement gegen Antisemitismus bleibt enorm wichtig. Dafür braucht es uns alle. Als offene, solidarische Gesellschaft stehen wir alle an der Seite unserer jüdischen Mitbürger*innen.»

Fraktionen des Gemeinderats zeigen sich solidarisch

Auch die Fraktionen des Zürcher Gemeinderats drücken in einer gemeinsamen Fraktionserklärung ihr Mitgefühl aus und appellieren an die Zivilcourage. Gleichzeitig seien auch sie als politische Behörden gefordert, alles zu unternehmen, um die jüdische Gemeinschaft zu schützen, dass es in Zukunft gar nicht erst zu solchen Angriffen komme.

Die Mitglieder der Fraktionen stehen solidarisch an der Seite der jüdischen Mitmenschen und engagieren sich weiterhin für den Schutz jedes jüdischen Lebens, der jüdischen Gemeinschaft und der jüdischen Institutionen in der Stadt.

Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich, Gemeinsame Fraktionserklärung sämtlicher Fraktionen des Zürcher Gemeinderats

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