Abstimmungen vom 27. September: Die Resultate aus dem Kreis 10

Am 27. September kamen zwei eidgenössische, zwei kantonale und fünf städtische Vorlagen zur Abstimmung. Wie Höngg und Wipkingen abgestimmt haben, lesen Sie hier.

Abstimmungsunterlagen vom 27. September 2026. (Foto: red)

Die eidgenössischen Vorlagen

Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)»

Die Schweiz sagte mit 70,15 Prozent Nein, der Kanton Zürich noch deutlicher mit 74,47 Prozent. In der Stadt Zürich lehnten 83,09 Prozent die Vorlage ab, im Kreis 10 waren es 84,91 Prozent. Die Initiative stammte von der SVP.

Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)»

Auch diese Initiative hatte in der ganzen Schweiz keine Chance: 72,52 Prozent stimmten dagegen. Im Kanton Zürich legten 70,72 Prozent ein Nein in die Urne. In der Stadt Zürich waren es 61,56 Prozent, im Kreis 10 60,45 Prozent.

Die kantonalen Vorlagen

Lehrpersonalgesetz (LPG), Änderung vom 2. März 2026: Anpassung des neu definierten Berufsauftrags

Während im Kanton Zürich 59,24 Prozent Nein stimmten, sah es in der Stadt Zürich anders aus: 55,83 Prozent waren für das Gesetz. In Höngg und Wipkingen waren es sogar 59,02 Prozent.

Patientinnen- und Patientengesetz und Gesundheitsgesetz, Änderung vom 30. März 2026: Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Selbstbestimmung am Lebensende auch in Alters- und Pflegeheimen»

Die Vorlage wurde im Kanton Zürich mit 68,11 Prozent angenommen. In der Stadt waren es 68,44 %, im Kreis 10 waren es sogar 78,31 Prozent, die ein Ja in die Urne legten.

Die städtischen Vorlagen

BZO-Teilrevision Hochhäuser: A: Vorlage Gemeinderat, B: Vorlage Stadtrat, C: Stichfrage

Die Vorlage A des Gemeinderats wurde in der ganzen Stadt mit 62,55 Prozent angenommen; im Kreis 10 waren 65,21 Prozent dafür. Die Vorlage des Stadtrats scheiterte hingegen mit 62,47 Prozent Nein, im Kreis 10 mit 64,24 Prozent. Die Stichfrage war somit nicht mehr massgebend.

Entschädigungen des Gemeinderats: Totalrevision der Entschädigungsverordnung des Gemeinderats

Diese Vorlage wurde in der Stadt mit 56,67 Prozent angenommen, in Höngg und Wipkingen noch deutlicher: 59,11 Prozent sagten Ja.

Rahmenkredit von 80 Millionen Franken für die Planung und Projektierung der ÖV-Infrastruktur sowie für die Realisierung von betrieblichen Netzoptimierungen

Ein klares Ja stadtweit: 74,93 Prozent sagten Ja. Im Kreis 10 waren es sogar 75,77 Prozent.

Zusatzkredit für die Zürcher Kunstgesellschaft und die Stiftung Zürcher Kunsthaus: Erhöhung der wiederkehrenden Ausgaben um 7,3 Millionen Franken pro Jahr auf 25,7932 Millionen Franken pro Jahr

Mit 55,46 Prozent gab es in der Stadt grünes Licht für den Zusatzkredit. Im Kreis 10 legten 56,20 Prozent ein Ja in die Urne.

Neue Rechtsgrundlagen für die Asyl-Organisation Zürich (AOZ): Teilrevision der Gemeindeordnung und Totalrevision der Verordnung über die Asyl-Organisation Zürich

Auch diese Vorlage kam durch: 73,39 Prozent sagten Ja, im Kreis 10 waren es 74,79 Prozent.

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