Musik, Risotto und viele Begegnungen

Trotz sommerlicher Hitze durfte die Hauserstiftung Höngg Mitte August zahlreiche Gäste zu ihrem traditionellen Fest begrüssen. Angehörige, Bekannte und Menschen aus dem Quartier genossen einen fröhlichen Tag.

Sie sorgten für Musik am Hauserfest: das Örgeli-Duo Ofebänkli. (Foto: dad)

Wenn im grossen Garten an der Hohenklingenstrasse 40 wieder unzählige Höngger Fähnlein zu sehen sind, ist das ein untrügliches Zeichen: Die Hauserstiftung lädt zu ihrem wichtigsten Anlass des Jahres, dem Hauserfest. Dieses hat Tradition, denn jeweils am Ende der Sommerferien wird in der Hauserstiftung Höngg noch einmal dem Sommer gehuldigt. Das beliebte Fest verwandelt den Garten an der Hohenklingenstrasse in eine gemütliche Festwirtschaft.

Unter dem Festzelt und in der Cafeteria wird gegessen, geplaudert und der Musik des Örgeli-Duos Ofebänkli gelauscht. Das ganze Haus ist an diesem grossen Anlass beteiligt: Mitarbeitende aus Pflege, Hausdienst, Küche und Administration packen mit an – insgesamt rund 50 Personen. Dazu gesellen sich die fünf Mitglieder des Stiftungsrats: Präsidentin Anita Marolf, Delia Martinelli, Adrian Denzler, Bruno Dohner und Werner Flury.

«Trotz der Hitze haben wir ein schönes Hauserfest mit vielen zufriedenen Gesichtern», sagt Institutionsleiter Romano Consoli. Am Ende des Tages zählt er sogar etwas mehr Gäste als im Vorjahr. Besonders freut es ihn, dass viele Angehörige und Bekannte der Bewohnenden das Fest besuchten.

Risotto und süsse Versuchungen

Im Mittelpunkt steht auch das kulinarische Angebot. Besonders gefragt ist das Risotto milanese von Mitarbeiter Carlos Eisele – die Grösse der Portion kann man selbst wählen. Daneben stehen Grilladen, Salate sowie ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet bereit. Auch die klassische Rüeblitorte darf nicht fehlen. Und wer sich gut verköstigt hat, kann noch einkaufen: Das Sitzungszimmer wird – wie jedes Jahr – zum Bazar. Dort gibt es unter anderem Wollsocken zu kaufen, die von Bewohnerinnen der Hauserstiftung angefertigt wurden.

Eine andere Bewohnerin verfolgt derweil das Geschehen lieber etwas ruhiger aus einer Ecke der Cafeteria. Ihr Zimmer wird an diesem Tag im Rahmen der Hausführungen gezeigt. Sie selbst sei keine grosse Festgängerin, aber als Ur-Hönggerin sei sie froh, weiterhin im Quartier zu wohnen. Das Interesse an den besagten Führungen ist gross. Die Gäste erhalten Einblicke in die Zimmer und den Alltag im Haus. Zurzeit stehen auf drei Etagen 38 Zimmer zur Verfügung.

Gemeinsam singen

Der Höhepunkt des Nachmittags ist schliesslich der Auftritt des hauseigenen Chors in der Cafeteria. Wegen der Hitze sei dieser zwar etwas kleiner als sonst, erklärt Romano Consoli bei der Begrüssung. «Aber wir hoffen, dass Sie auch mitsingen», sagt er zum zahlreich erschienenen Publikum. Zusammen mit Chorleiterin Margrit Reithaar, Stiftungsratsmitglied Bruno Dohner und Pianist Heinz Rutishauser trägt der Chor bekannte Lieder wie «Hab Sonne im Herzen», «Hoch auf dem gelben Wagen» und «Grosser Gott, wir loben dich» vor. Der Chor selbst trifft sich unter der Leitung von Reithaar alle zwei Wochen. Sie leitete ihn bereits, bevor sie in die Hauserstiftung eintrat, und tut dies nach wie vor mit grosser Freude, wie sie sagt.

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