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Zank im Zauberwald

15. März 2016 von

Foto: Leo Mathis

Zum Abschied gibt es noch ein «Tchiaiai».

Foto: Leo Mathis

Diese Kinder haben Höngg gerettet.

Von

Online seit
15. März 2016

Printausgabe vom
17. März 2016
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Ein böser Zauberer bedrohte Höngg – bis letzten Samstag im Rahmen des Pfaditags eine Gruppe mutiger Kinder etwas dagegen unternahm.

Das Wetter war mässig, der Himmel etwas verhangen und düster und vor allem die Temperaturen waren wenig charmant. Kalt war es ja auch nicht ohne Grund: In Höngg, wie bereits letzte Woche im «Höngger» zu lesen stand, lief bis letzten Samstag einiges nicht so, wie es sollte. Die Kälte war nur ein Symptom dafür. An dieser Stelle muss zunächst eine kurze Erklärung eingeschoben werden. Was lief in Höngg denn so schrecklich falsch?

Kampf der Zaubermächte

Der Wald oben beim Schützenhaus ist nicht einfach eine Ansammlung von Bäumen, Tieren und Steinen oder ein Mittelwaldprojekt von Grün Stadt Zürich. Das ist er selbstverständlich alles auch, aber – und hier liegt die Krux – er ist auch ein Zauberwald.
Einen guten und einen bösen Zauberer gibt es dort, und bis vor ein paar Tagen drohte der böse Zauberer den Wald und all seine Bewohnerinnen und Bewohner ins Unglück zu stürzen. Er hatte nämlich den guten Zauberer gefangengenommen, um ihn zu vergiften und auch böse zu machen.

Waldwesen baten Pfadis um Hilfe

Die Waldwesen hatten sich daraufhin besorgt an die Pfadi St. Mauritius-Nansen gewendet. Die Pfadis waren sofort bereit zu helfen, wussten aber, dass sie dringend mehr Unterstützung brauchten. So wandten sie sich an die Kinder in Höngg und baten sie, sich an jenem kalten Samstagnachmittag im März auf dem Bläsiplatz einzufinden.

Gnome und Zaubertrankzutaten

Um vierzehn Uhr, als sich eine grosse Gruppe Eltern, Kinder und Pfadis versammelt hatte, kamen ein paar Waldwesen auf den Platz. Ein Zwerglein, eine Waldnymphe und ein Einhorn erzählten von ihrem Problem, dem bösen Zauberer. Es gab zwei Dinge zu tun: Der gute Zauberer musste befreit und ein Gegengift für ihn gebraut werden, denn der böse Zauberer hatte ihn wahrscheinlich bereits vergiftet. Um Ersteres kümmerten sich die älteren Pfadis, um das Zweite die jüngeren Kinder.
Die Älteren gingen in den Wald, wo sie auf zwei Gnome trafen. Die Gnome stritten sich, wer von ihnen schlauer sei und den Zauberer finden würde. Sie nahmen die Pfadis mit zu einer Nymphe, die den Aufenthaltsort des Zauberers verriet, nachdem die Pfadis und Gnome in verschiedenen Spielen ihre Geschicklichkeit unter Beweis gestellt hatten. Geschickt mussten sie auch sein, als sie den guten Zauberer von den Wächtern des bösen befreiten, um ihn dann auf den Bläsiplatz zu bringen.

Glücklich über gute Wendung und Schoggibananen

Indessen kümmerten sich die jüngeren Kinder um den Zaubertrank. An einem Postenlauf mit den Waldwesen verdienten sie sich alle Zutaten, die dazugehörten. Es waren deren viele, entsprechend abenteuerlich sah dann auch das Gegengift aus. Der Zauberer aber trank davon, ohne mit der Wimper zu zucken, und siehe da – es wirkte! Die Waldwesen und der gute Zauberer waren überglücklich und die Kinder auch, umso mehr, als sie die Schoggibananen sahen, die es zum Zvieri gab.
Abschliessend kann also gesagt werden: Alles ist wieder im Lot. Die Gefahr in Höngg ist vorerst gebannt, was ohne die Hilfe der Kinder unmöglich gewesen wäre. Weil die Pfadis erfahrungsgemäss aber wissen, dass diese Herausforderung nicht die letzte gewesen sein wird, hoffen sie sehr, dass auch an den nächsten Samstagen wieder viele Kinder dabei sein werden. Wer wissen möchte, wann und wo sich die Pfadis treffen, findet diese Infos unter www.pfadismn.ch.

Eingesandt von Anne-Christine Schindler v/o Foxy

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