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Ratgeber

Wie entstehen Verspannungen im Bett?

14. Dezember 2017 von

Foto: zvg

Daniel und Daniela Zimmermann

Von

Online seit
14. Dezember 2017

Printausgabe vom
14. Dezember 2017
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Unter Verspannungen versteht man die Unfähigkeit, einen Muskel willentlich zu lockern. Das heisst, der Muskel befindet sich in einer dauerhaften Anspannung.

Auch wenn man aktiv versucht, den Muskel zu lösen, gelingt es nicht. Man empfindet dies als Muskelverhärtung, die sich ertasten lässt. Verspannungen können je nach Schweregrad ganz unterschiedlich wahrgenommen werden: Entweder sind sie schmerzhaft oder man bemerkt sie nicht bewusst. Die meisten Personen mit Verspannungen nehmen sie allerdings als störend bis schmerzhaft wahr. Die Nacken- und Schultermuskulatur ist am häufigsten davon betroffen.

Was passiert im Bett?

Die Hauptursache für Verspannungen im Bett ist eine falsche Liegeposition. In einer unnatürlichen Lage spannen sich einzelne Muskeln an, um die Verrenkung des Körpers zu korrigieren. Tagsüber wird diese Korrekturspannung bemerkt, und der Körper reagiert mit einer Entlastungsbewegung. In der Nacht jedoch bleibt er in einzelnen Schlafphasen regungslos. Dauerbelastung lässt den Muskel verhärten und beginnt zu schmerzen. Die Schmerzen steigern dann die Spannung und die Spannung steigert wiederum den Schmerz. Ein Teufelskreis. Wenn der Körper nun jede Nacht Korrekturspannungen erzeugen muss, meist an den gleichen Stellen, ist dies denkbar ungünstig. Verstärkt werden diese nächtlichen Verspannungen zusätzlich durch Stress oder Fehlverhalten am Tag. Eine Tatsache ist unbestritten: Im Liegen schläft es sich am besten. Normalerweise legt man sich hin, ohne die Liegeposition zu hinterfragen. Kaum jemand aber denkt darüber nach, ob die Lage beim Liegen irgendwelche Folgen oder Konsequenzen haben könnte. Grundsätzlich empfiehlt sich die Seitenlage. Denn in dieser Position entspannt sich die Muskulatur, es findet die grösstmögliche Entlastung der Wirbelsäule statt. So können sich die Bandscheiben erholen und es gibt keine Verspannungen der Muskulatur. Voraussetzung ist jedoch, dass das Bett dem Körper angepasst ist, so dass weder an Schulter noch Becken Druckstellen entstehen und die Taille unterstützt wird. Ebenso sollte das Kissen die Lücke zwischen Matratze und Nacken ausfüllen. Diese Unterstützung des Kissens sollte während der Nacht vom Gewicht des Kopfes nicht zusammengedrückt werden. Stimmt das Bett nicht in dieser Weise mit dem Körperbau überein, passt sich die Schlafposition automatisch dem Untergrund an, und der Körper begibt sich in eine Fluchtlage.

Tipps gegen Verspannungen

Der Arbeitsplatz kann so optimiert werden, dass Verspannungen am Tag erst gar nicht entstehen können. Entlastungbewegungen während der Arbeit und gezielte Dehnübungen entspannen zudem den ganzen Körper. Neben Bewegung an der frischen Luft und einem warmen Bad am Abend, hilft auch eine professionelle Massage. Mentales Training vor dem Schlafen unterstützt das Entspannen, und schliesslich lohnt es sich, in ein auf den eigenen Körper abgestimmtes Bettsystem zu investieren. 

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