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Wandel in der Koordinationssitzung des Quartiervereins

2. Februar 2016 von

Foto: Fredy Haffner

Wie genau die nächste Koordinationssitzung gestaltet wird, liegt noch etwas im Dunkeln.

Von

Online seit
2. Februar 2016

Printausgabe vom
04. Februar 2016
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Der Wandel der Technik hat die Koordinationssitzung der Höngger Vereine eigentlich überflüssig gemacht. Abgeschafft wird sie nicht, doch künftig wird nicht mehr der Veranstaltungskalender im Zentrum stehen, sondern der Austausch unter den Vereinen.

Am Dienstagabend, 26. Januar, pilgerten rund 35 Vertreterinnen und Vertreter von Höngger Vereinen zur Koordinationssitzung in der Residenz Tertianum, organisiert vom Quartierverein Höngg (QVH). Es war bislang immer das Treffen, an dem die vielen Höngger Anlässe terminlich aufeinander abgestimmt wurden. Früher mit Agenda, Papier und Bleistift, seit einigen Jahren über die Homepage des QVH, auf der die Anlässe vorgängig eingetragen werden. Musste früher noch über Datumskollisionen verhandelt werden, konnten seither die Tage und Monate nur noch im Schnelldurchlauf durchgeklickt werden, weil es, da man früh genug den eigenen Anlass terminlich auf die anderen hatte abstimmen können, kaum mehr Änderungen gab. Davon profitierte indes Vorstandsmitglied Andy Homs, der für die Website des QVH verantwortlich ist und via Google-Analytics tiefe Einblicke in die Nutzung «seines Babys» gab. Zugenommen hat im letzten Jahr die Verweildauer der täglich rund 150 Seitenbesucher. Die Spitze lag, wie jedes Jahr, am Tag des Räbeliechtliumzugs. Auch darüber, aus welcher Weltgegend, über welche anderen Websites oder Suchmaschinen und auf welchen Geräten die Besucher zum QVH gelangen, berichtete Homs – was allen mal wieder vor Augen führte, wie viele Spuren man als Nutzer im World Wide Web hinterlässt. Doch viel wichtiger war und ist es für alle Höngger Vereine zu wissen, dass die Homepage des QVH bestens funktioniert und die Veranstaltungen im Kalender gut beachtet werden.

Kontakte von Verein zu Verein

Und an dieser Stelle wären nun eben Woche für Woche die Termine gesichtet worden, doch ab diesem Jahr, so hatte Präsident Alexander Jäger einleitend gesagt, soll sich dieser Anlass mehr zu einem Treffen entwickeln, bei dem die Kontakte unter den Vereinen gepflegt und der Austausch gefördert werden soll. Wie dies genau geschieht, das ist – positiv verstanden – noch offen.
So berichtete denn QVH-Vorstandsmitglied Tiziana Werlen zuerst über den ersten Höngger Adventszauber von letztem November. Beachtlich seien der Erfolg und die an gemeinnützige Organisationen gespendeten Beträge gewesen – was auch die teilnehmenden Vereine bestätigten – und bereits gelte es für alle wieder, sich Gedanken über den nächsten Adventszauber zu machen, denn man wolle den Anlass sicher wieder organisieren. Spontan verdankten alle Anwesenden Werlens Engagement für diesen neuen, kleinen, aber feinen Höngger Dorfanlass, der dieses Jahr am Donnerstag, 1. Dezember, stattfinden soll.
Dann gab Jäger die Runde frei und tatsächlich wandten sich einzelne Vereinsvertretende an alle und fragten nach Erfahrungen, so zum Beispiel zum Thema, wie man die Vereinskasse etwas aufbessern könne – vielleicht dachten einige wehmütig an jene Zeiten zurück, als dies noch mit dem Sammeln von Altpapier möglich war oder die Sponsorengelder bei Firmen noch etwas lockerer sassen? Doch nach wenigen Fragen zog es alle von den Tischen weg und raus ins Foyer, wo ein Stehapéro zum Verweilen lockte – und dort, in kleinerer Runde, wurde noch so manche Frage besprochen, wurden Kontakte aufgefrischt und Wünsche und Anliegen deponiert. Wenn sich die Koordinationssitzung in diese Richtung weiter entwickelt, dürfte sie weiterhin ihren guten Zweck erfüllen und Höngg sich auch in Zukunft der zahlreichen, aktiven Vereine rühmen.

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