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Dorfleben

Von mehligen Feuervögeln und tückischen Rasen-Skis

30. Juni 2015 von

Foto: Malini Gloor

In grossen Hemden wurde gepinselt, was die Farbtöpfe hergaben.

Foto: Malini Gloor

In grossen Hemden wurde gepinselt, was die Farbtöpfe hergaben.

Foto: Malini Gloor

Gibt es eine bessere Möglichkeit, das Krepp-Papier zu schneiden?

Foto: Malini Gloor

Am Verpflegungsposten gab es leckere Muffins und gesunde Äpfel.

Foto: Malini Gloor

Juhuu, 100 Punkte für die Kandidatin!

Foto: Malini Gloor

Flieg, Feuervogel, flieg!

Foto: Malini Gloor

Flieg, Feuervogel, flieg!

Foto: Malini Gloor

Volle Konzentration beim Mehl abfüllen für den Feuervogel.

Foto: Malini Gloor

Aua! Beim Rasen-Skifahren küsste nicht selten jemand den Boden.

Von

Online seit
30. Juni 2015

Printausgabe vom
02. Juli 2015
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Zum zweiten Mal fand am letzten Samstag auf der Spielwiese am Imbisbühlweg ein Anlass des GZ Höngg/Rütihof statt. War es letzten August das «Creativ-Recycling», bei welchem mit Karton gebastelt wurde, lockte am Samstag bei prallstem Sonnenschein die «Familienolympiade» mit verschiedenen, lustigen Posten.

 

Kindergekreisch mischte sich mit stiller Konzentration: die einen versuchten, runde Seile über orange Verkehrs-Leitkegel zu werfen, die anderen bastelten aus Mehl, Ballonen und farbigem Krepp-Papier Feuervögel und mühten sich mit dem stiebenden Mehl ab. Mit Gelächter mass man sich im Sackhüpfen und fiel beim Rasen-Skifahren nicht selten um, da mit jeweils drei Personen auf den Skiern Synchronizität unabdinglich war.

«Blind» Wolliges und Glattes ertastet

An acht Posten, darunter Seilziehen, Bilder malen, Sackhüpfen, Bücher auf dem Kopf transportieren, Gegenstände mit verbundenen Augen ertasten oder die beliebten Feuervögel basteln, konnten die Kinder nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Geschicklichkeit, Kreativität, ihre Sinne und ihre Fantasie spielen lassen. So stand auf dem Laufzettel, den jedes Kind bekam «gehen und hüpfen», «fühlen und riechen», «zielen und werfen» oder «transportieren».
Es ging nicht um den Wettkampf gegen allfällige Gegner, sondern rein um den Spass an der Sache. So sprangen die Kinder trotz heissem Wetter umher, und wer davon müde wurde, setzte sich mit Mami oder Papi auf eine Picknickdecke und genoss einen selbstgebackenen Muffin, den Freiwillige für den Verpflegungsstand gebacken hatten. Und wie es sich für eine Olympiade gehört, gab es einen Preis, und zwar für jede und jeden, der teilnahm: Ein Döschen Seifenblasen, welches die meisten Kinder gleich vor Ort und auf dem Heimweg ausprobierten.

Rege Teilnahme, im August geht’s weiter

Total 63 kleine und grosse Teilnehmende kamen zur lauschigen, eingezäunten Wiese, welche von Grün Stadt Zürich im Voraus extra gemäht wurde. «Grund für die Familienolympiade ist, dass wir mit den beiden Gemeinschaftszentrum-Angeboten mehr in die verschiedenen Teile Hönggs gehen möchten. Die Spielwiese, welche zur Schule Lachenzelg gehört, liegt sozusagen in der Mitte der beiden GZ-Standorte an der Limmattalstrasse und an der Hurdäckerstrasse, was ideal ist. Am Mittwochnachmittag sind die Angebote überall gut besucht, doch am Samstagnachmittag ist die Nachfrage nach Aktivitäten da. Ziel ist, dass auch Familien an die Anlässe kommen, die sonst nie in den beiden GZ-Standorten anzutreffen sind», so Dorothea Rios-Hofmann, Mitarbeiterin für Quartierarbeit und Anlaufstelle Kinderbetreuung des GZ Höngg/Rütihof, die mit dem Besucheraufmarsch zufrieden war.

Spiel und Spass für Familien
Samstag, 29. August 2015, 14 bis 17 Uhr, Spiel und Spass für die ganze Familie. Spielwiese am Imbisbühlweg, westlich der Schule Lachenzelg. Nur bei trockenem Wetter. Weitere Informationen zu diversen Anlässen: www.gz-zh.ch

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