Höngger.ch

2°C0°C am 11. Dezember 2018

Höngger Fauna

Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Die meisten einheimischen Zikaden sind klein, diese misst nicht einmal 5 mm, aber mit ihren hinteren Sprungbeinen hüpfen sie enorm hoch.

Froschengel

5. Dezember 2018 .

Kürzlich verirrten sich drei Froschengel in unsere Wohnung, worauf ich beschloss, ihnen einen Artikel zu widmen. Die Suche nach biologischen Grundlagen scheiterte dann vollkommen. Aber ich gab nicht auf, weil Froschengel so wunderbar in die Adventszeit passen.

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Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Durch Pigmenteinlagerungen und Lichtbrechung verleihen die Schuppen diesem Admiral im Sommerlicht leuchtende, schillernde Farben.

Wintervögel

21. November 2018 .

Die Sonne scheint, es ist herrlich warm, Grillen zirpen und Schmetterlinge gaukeln von Blüte zu Blüte. Mit ihren prachtvoll gefärbten Flügeln sind die «Sumervögel» für uns der Inbegriff des Sommers. Warum aber sonnt sich denn mitten im November ein Admiral in unserem Garten? Gibt es Wintervögel?

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Dieses Reh wittert Gefahr. Es warnt seine Artgenossen, indem es beginnt, die weissen Haare am Hinterteil abzuspreizen, damit der Spiegel gut sichtbar wird.
Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Dieses Reh wittert Gefahr. Es warnt seine Artgenossen, indem es beginnt, die weissen Haare am Hinterteil abzuspreizen, damit der Spiegel gut sichtbar wird.

Schüüch wien es Reh

7. November 2018 .

So bezeichnen wir schüchterne Menschen. Diese exponieren sich nie, fallen kaum auf, flüchten stets in den Hintergrund und «verstecken» sich meisterhaft. Im Hönggerwald hingegen, wo wenige Meter vom Wegrand entfernt Rehe stehen, stellt sich die Frage: Kennen unsere Rehe diese Redensart denn nicht?

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Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Beim Sonnenbaden fotografiert: Mit den beiden Fangarmen und dem stachelförmigen Schwanz erinnert Nepa cinerea an einen Skorpion. Doch die vorne harten und hinten häutigen Vorderflügel verraten die Verwandtschaft: eine Wanze!

Skorpion-Alarm

24. Oktober 2018 .

Ausgerüstet mit zwei Greifzangen und einem stachelförmigen Schwanz, sitzt an einem Weiher auf dem Hönggerberg ein Tier, das ausschaut wie ein Skorpion. Skorpione in Höngg, kann das sein?

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Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Das Fell dieses ohrpinsellosen Eichhörnchens leuchtet im warmen Sommerlicht hellrot. Es gibt auch braune bis fast schwarze Eichhörnchen, doch ihr Bauch ist immer weiss.

Sommerhörnchen

26. September 2018 .

Alle mögen Eichhörnchen und haben sie mindestens einst in der Schule gezeichnet, die possierlichen Tiere mit dem buschigen Schwanz und den süssen Ohrpinseln. Wer aber jetzt draussen genau beobachtet, entdeckt welche «ganz oben ohne».

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Das aufgetauchte Bergmolchmännchen Ichthyosaura alpestris, anfangs April in seinem Hochzeitskleid, hat eben die verbrauchte Luft ausgestossen. Nun legt es im Mund-Rachenraum durch schnelle Zungenbewegungen ein Luftreservoir an, das es schliesslich in die Lungen «schluckt».
Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Das aufgetauchte Bergmolchmännchen Ichthyosaura alpestris, anfangs April in seinem Hochzeitskleid, hat eben die verbrauchte Luft ausgestossen. Nun legt es im Mund-Rachenraum durch schnelle Zungenbewegungen ein Luftreservoir an, das es schliesslich in die Lungen «schluckt».

«Teichhäkchen»

12. September 2018 .

Im Frühling waren sie alle miteinander im Teich: Erdkröten, Grasfrösche und Bergmolche. Aus Laichklumpen und Laichschnüren schlüpften Kaulquappen, dann kam der «Froschregen» und jetzt sind sie alle weg – oder doch nicht?

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Sommerlicher Hochbetrieb am Nest der Sächsischen Wespe an einem Obstbaum auf dem Hönggerberg: Während die einen durch Flügelfächeln für Kühlung sorgen, fliegen andere Arbeiterinnen mit Beuteinsekten für die Larven ein.
Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Sommerlicher Hochbetrieb am Nest der Sächsischen Wespe an einem Obstbaum auf dem Hönggerberg: Während die einen durch Flügelfächeln für Kühlung sorgen, fliegen andere Arbeiterinnen mit Beuteinsekten für die Larven ein.

Königin des Jahres

11. Juli 2018 .

Wie ein Fantasieschloss aus einem Science-Fiction-Film klebt das Nest der Sächsischen Wespe am Stamm eines Obstbaums auf dem Hönggerberg. Und höfisch geht es hier auch zu und her, denn der Königin stehen über 200 Arbeiterinnen zu Diensten.

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Mit Hilfe der langen Schuppen am Hinterleib, die an Schwanzfedern von Tauben erinnern und denen das Taubenschwänzchen seinen Namen verdankt, steuert es mit ausgerolltem Rüssel zielgenau vor der Bartnelkenblüte.
Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Mit Hilfe der langen Schuppen am Hinterleib, die an Schwanzfedern von Tauben erinnern und denen das Taubenschwänzchen seinen Namen verdankt, steuert es mit ausgerolltem Rüssel zielgenau vor der Bartnelkenblüte.

Höngger Kolibris?

27. Juni 2018 .

Jetzt hetzen sie wieder von Blüte zu Blüte, verharren kurz im Schwirrflug, und verschwinden so plötzlich, wie sie kamen, die Kolibris, die gar keine sind.

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Beim ersten Schritt vom Wasser aufs Land sind Erdkröten kaum grösser als ein Reiskorn.
Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Beim ersten Schritt vom Wasser aufs Land sind Erdkröten kaum grösser als ein Reiskorn.

«Es Chrottezüüg»

14. Juni 2018 .

Gemütlich am Teichrand im Wald sitzend konnte man eben noch die herumschwimmenden Kaulquappen beobachten. Aber jetzt, wo die Jungkröten das Land erobern, herrscht «es Chrottezüüg».

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Mit seiner gespaltenen Zunge leckt dieses Mauereidechsenweibchen genüsslich Nektar aus der Blüte des Pfaffenkäppchens.
Foto: Dr. Hans-Peter B. Stutz

Mit seiner gespaltenen Zunge leckt dieses Mauereidechsenweibchen genüsslich Nektar aus der Blüte des Pfaffenkäppchens.

Manche mögen’s süss

30. Mai 2018 .

Sie zählt nicht wirklich zu den Ur-Hönggerinnen, die Mauereidechse. Per Bahn in Zürich angekommen, breitete sie sich in den 1990er Jahren entlang der Limmat aus und ist inzwischen bis auf den Hönggerberg vorgedrungen.

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