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Stadtrat und Bauträgerschaft halten am «Ringling» fest

3. November 2011 von

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3. November 2011

Printausgabe vom
03. November 2011
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Am 8. Juni hatten die Gemeinderäte Guido Trevisan, GLP, und Alexander Jäger, FDP, eine Interpellation zum Thema «Ringling» eingereicht. Der Stadtrat hat am 5. Oktober geantwortet.

Die Baubewilligung für das Projekt Ringling wurde wegen Mängeln in der Erschliessung des Areals am 26. Januar 2011 aufgehoben. Trevisan und Jäger wollten mit ihrer Interpellation vom Stadtrat wissen, ob er bereit wäre, zusammen mit Vertretern der Bevölkerung einen neuen Lösungsvorschlag – allenfalls auf der Basis eines der anderen Wettbewerbsprojekte – zu diskutieren und einen mehrheitsfähigen Lösungsvorschlag umzusetzen sei. Ferner erkundigten sie sich unter anderem nach Bauverzögerungen durch ein neues Projekt. Der Stadtrat leitete seine Antwort mit der Bemerkung ein, dass die Bevölkerung damals mittels Workshops in die Entscheidungsfindung für das unbebaute Areal und letztlich auch mit einer öffentlichen Jurierung des Wettbewerbs mit einbezogen worden sei. Der Stadtrat sieht keine Notwendigkeit, einen neuen Lösungsvorschlag zu diskutieren, zumal er den «Ringling» − wie seinerzeit auch das städtische Baukollegium − als «städtebaulich, architektonisch und aussenräumlich vorbildlich» würdigt. Eine Neubeurteilung der Wettbewerbsprojekte und ein allfälliger Rückgriff auf ein anderes Projekt seien überdies aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht denkbar. Falls sich die Bauträger hingegen vom Projekt Ringling zurückziehen würden, müsste ein neues Wettbewerbsverfahren durchgeführt werden. Gegenüber dem heutigen Projektstand müsste mit einer Verzögerung von mindestens vier Jahren gerechnet werden.

Neues Baugesuch wird kommen

Die drei Bauträgerinnen begrüssten die Stellungnahme. Sie werden, wie sie am 13. Oktober mitteilten, in den nächsten Monaten ein neues Baugesuch einreichen, welches – so zeigen sie sich überzeugt − den vom Baurekursgericht und vom Verwaltungsgericht geforderten Ansprüchen an die Verkehrssicherheit genügen müsste.

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