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Vereine

Schweizermeisterschaft im Rettungsschwimmen

13. September 2017 von

Foto: zvg

Die Damen und Herren der SLRG Höngg.

Foto: zvg

Die Höngger Herren geben alles bei der Rettungsleinenstaffel.

Auch der Damennachwuchs schlägt sich wacker beim Rettungsleinele.

So muss eine Rettung mit Gurtretter aussehen!

Von

Online seit
13. September 2017

Printausgabe vom
14. September 2017
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Dieses Jahr war am 26. und 27. August die Sektion Estavayer-le-Lac Gastgeberin der Schweizermeisterschaft (SM) im Rettungsschwimmen. Im Freibad in Payerne traten 650 Teilnehmer aus 47 Sektionen zum Wettkampfhöhepunkt des Jahres an.

In Teams à vier bis sechs Personen kann hier jeder teilnehmen, der Mitglied in einer Sektion der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) ist, ein Brevet Pool Basis besitzt und mindestens drei weitere Rettungsschwimmer mobilisieren kann. Dementsprechend gross ist die Leistungsschere, aber das macht den Reiz dieses Wettkampfes aus und ist auch ganz im Sinne des SLRG-Zieles: «Jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer!».

Die Sektion Höngg trat dieses Jahr mit zwei Damen- und zwei Herren-Teams an. Auch einige Neu- und Jugendmitglieder hatten sich überzeugen lassen, teilzunehmen. Wie üblich waren sechs schwimmerische Disziplinen sowie das Rettungsballzielwerfen zu absolvieren. Gleich zu Beginn war die Paradedisziplin der Höngger Damen dran: Die Puppenstaffel! Mit klassischem Nackengriff und Brustbeinschlag schwammen sie auf den 15. Platz. Da sahen etliche, die mit einarmigem Crawl die Puppe abschleppten – wie es bei den Profis verbreitet ist – alt aus dagegen. Von da an ging es am Samstag aber leider bergab. Unter anderem musste sich das erste Höngger Damenteam bei der Gurtretterdisziplin gegenüber dem zweiten Höngger Damenteam knapp geschlagen geben und das zweite Herrenteam kassierte bei der Rettungsleinenstaffette eine Disqualifikation wegen eines blöden Fehlers. Davon liessen sich die Höngger jedoch nicht die gute Laune verderben. Ein verspätetes Abendessen in einer viel zu heissen Turnhalle ist da schon eher ein Stimmungskiller. Erst um etwa 20 Uhr gab es einen kleinen Salat und etwa eine Stunde später hatten einige dann endlich ihr Abendessen. Nach dem Dessert flüchteten die Höngger deshalb aus der Halle und begaben sich teils ins Festzelt und teils auf den Zeltplatz. Auf letzterem amüsierte man sich bis nach Mitternacht mit diversen Pfadispielen. Nach und nach zog sich aber einer nach dem anderen in seinen Schlafsack zurück. Denn kurz nach sieben Uhr hiess es wieder: Tagwacht!

Neuer Tag, neues Glück!

Am Sonntag lief es generell wieder besser, und das erste Herrenteam schaffte es gar zweimal in die Top 30. Pech hatte an dem Tag das zweite Damenteam, welches 200 Strafpunkte dafür kassierte, dass einer Schwimmerin beim Abschleppen einer Rettungspuppe die auf der Stirn der Puppe platzierte Hand zu weit nach unten und damit ins Auge der Puppe gerutscht ist. Das unfaire daran ist, dass es keine Strafpunkte gibt, wenn das Gesicht der Puppe zu oft unter Wasser ist, weil das schwer messbar sei. Jeder hätte wohl lieber ein paar Finger über den Augen, als den Kopf unter Wasser, wenn er mal gerettet werden müsste. Am Ende reichte es bei den Hönggern für die Herren und das gemischte Team für Platz 28 und 57 und für die Damen für Platz 34 und 54 von jeweils 61 Teams. In der Sektionenwertung (bestes Herren- und bestes Damenteam) schafften es die Höngger auf Platz 20 von 46.

Eingesandt von Barbara Meier

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