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Stadt

Schulhaus Am Wettingertobel – Bijou im Höngger Dorfkern

22. August 2013 von

Foto: Immobilienbewirtschaftung Stadt Zürich

Das Schulhaus Wettingertobel in frischem Glanz.

Foto: Lucas Peters

Innenaufnahme des frisch sanierten Kindergartenbereiches.

Foto: Lucas Peters

Das Treppenhaus wurde frisch und farbig gestaltet.

Von

Online seit
22. August 2013

Printausgabe vom
22. August 2013
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Das Schulhaus Am Wettingertobel in Höngg wurde in den vergangenen eineinhalb Jahren behutsam instand gestellt. Räumliche Anpassungen machen zudem eine intensivere Nutzung von Kindergarten, Betreuung und Musikschule möglich. Für das nun abgeschlossene Projekt hatte der Stadtrat insgesamt 6,71 Millionen Franken bewilligt.

Das Gebäude Am Wettingertobel 36 bildet zusammen mit der Kirche und dem Pfarrhaus ein prägendes Ensemble im alten Ortskern von Höngg. Es wurde 1643 erstmals als Schule genutzt. 1856 wurde nördlich ein Anbau mit zwei Schulzimmern und einer Lehrerwohnung errichtet. Das nun abgeschlossene Projekt umfasste im Wesentlichen die Reorganisation der inneren Struktur, dazu kommen Ersatz des Treppenkerns und Einbau eines Liftes, Instandsetzungsarbeiten an der Gebäudehülle, Einbau einer Hortküche sowie der zeit gemässe Innenausbau. Dabei ist es Joost & Mathys mit Imhof Nyffeler Architekten gelungen, behutsam Ordnung in die über vier Jahrhunderte gewachsene Struktur zu bringen und Alt und Neu harmonisch miteinander zu verbinden.

Räumliche Optimierungen umgesetzt

Die Aufhebung der beiden Wohnungen in den Obergeschossen ermöglichte räumliche Optimierungen: Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss dienen als Kindergarten, im zweiten Obergeschoss sind Verpflegung und Betreuung untergebracht. Es stehen neu fünf Aufenthalts- und Verpflegungsräume zur Verfügung. Im dritten Obergeschoss sind drei Musikräume und ein grösserer Vorführraum untergebracht. Unterschriften gegen Leinenzwang auf der Werdinsel Das Schulhaus Am Wettingertobel ist im Inventar der Denkmalpflege und wartet mit der einen oder anderen Besonderheit auf: In der Mitte des Gebäudes verläuft beispielsweise eine archäologisch wertvolle Brandmauer. Sie wurde vom Umbau nicht tangiert. Rücksicht genommen wurde im Weiteren auf den schützenswerten Dachstuhl auf der nördlichen Seite oder auf den inneren Wandtäfer. Trotzdem konnten auch an diesem historischen Gebäude energetische Verbesserungen vorgenommen werden: Dazu beigetragen haben primär neue Fenster und gezielte Wärmedämmungen.

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