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Schule Lachenzelg – Die Oberstufenschule unseres Quartiers

14. Juni 2017 von

Foto: Mandy Abou Shoak

Pausenhof Schulhaus Lachenzelg

Foto: Mandy Abou Shoak

Leiterin Betreuung Daniela Steidle

Foto: Mandy Abou Shoak

Schulleiter Valentin Vella

Von

Online seit
14. Juni 2017

Printausgabe vom
15. Juni 2017
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In Höngg gibt es lediglich eine Oberstufenschule. Als solches bildet die Schule Lachenzelg das Zentrum für alle Sekundarschülerinnen und -schüler in Höngg.

Jugendliche von der siebten bis neunten Klasse gehen hier zur Schule. Erbaut wurde das Gebäude im Jahr 1953. Während 39 Wochen gehen rund 280 Schülerinnen und Schüler durch die Gänge, Klassenzimmer und über den Pausenhof des geschichtsträchtigen Schulhauses. Geschichtsträchtig ist es unter anderem auch aufgrund eines berühmten Künstlers: Im Westtrakt präsentiert sich ein grosses Wandbild von Alois Carigiet. 2003 wurde die Schule komplett renoviert und ein Annexbau erstellt. Dort sind die Aula und die Räume des heutigen Mittagshortes, der Oase, zu finden. Die Schule Lachenzelg beherbergt in diesem Jahr 14 Klassen: Je fünf in der ersten und zweiten Sekundarstufe sowie vier in der dritten. Seit dem Sommer 2013 werden «gemischte Abteilungen» geführt. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Schulniveaus in einer Klasse unterrichtet werden. Bis zu 23 Jugendliche bilden eine Schulklasse. Dabei werden sie in die Abteilungen A oder B eingeteilt. Unterrichtet werden die Jugendlichen unabhängig ihrer jeweiligen Abteilung zusammen in einem Klassenzimmer. Lediglich in den Fächern Mathematik und Französisch gibt es jeweils drei Niveaus. Damit wird das Ziel verfolgt, den Jugendlichen niveauübergreifendes Lernen zu ermöglichen.

Zwei Pilotprojekte lanciert

Das Schulteam der Schule Lachenenzelg steht hinter dem niveau- und abteilungsübergreifendem Unterricht. Um die Herausforderungen besser angehen zu können, hat die Schulleitung zwei Pilotprojekte implementiert. «BasU» (Betreuung assistiert Unterricht) und «Spin» (Sozialpädagogen intervenieren nachhaltig). Diese Projekte verstehen sich als Unterstützungstool für die Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler. Während das Projekt «BasU» eine Form der Klassenassistenz darstellt, werden Jugendliche im Rahmen des Projekts «Spin» individuell durch die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen des Mittaghorts Oase begleitet. Im Sommer 2016 wurde von der Bildungsdirektion des Kantons eine Evaluation durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurden diese zwei Projekte als Best-Practice-Projekte ausgezeichnet. Dem gesamten Schulteam – Unterricht und Betreuung – ist es sehr wichtig, die Jugendlichen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, zu fördern und sie auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten. In dem Stärken gefördert und Schwächen akzeptiert werden, wird ein Klima des gegenseitigen Respekts, und die Voraussetzung für partnerschaftliches und individualisiertes Lernen geschaffen. Die Ansprüche an die Schülerinnen und Schüler sind zwar hoch, aber durch die Herausforderung werden sie zu «Experten» ihrer Lernmethodik und damit zu eigenverantwortlichem Handeln angeleitet.

Eingesandt von Valentin Vella und Daniela Steidle

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