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Kinder & Jugend

«Samichlaus, du liäbä Maa, dörf ich au es Säckli ha?»

14. Dezember 2017 von

Foto: zvg

Jedes Kind durfte sich sein Säcklein mit Erdnüssen, Mandarinen, Guetzli und Schokolade holen.

Foto: zvg

Dieses Jahr reiste der Samichlaus ohne Schmutzli an – die Kinder waren alle brav gewesen.

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Online seit
14. Dezember 2017

Printausgabe vom
14. Dezember 2017
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Laternenschein und Grittibänzenduft am letzten Mittwoch im GZ Höngg/Rütihof: Rund 37 kleinere und grössere Kinder kamen mit ihren Eltern zum Chlausanlass.

Die Galerie im ersten Stock wurde zu einer Backstube umfunktioniert. Jedes Kind formte aus einem vorbereiteten Teigstück seinen eigenen Grittibänz und verzierte ihn mit Rosinen und Nüssen. So entstanden fantasievolle Teiggestalten in allen möglichen Formen. Während sich der Duft der fertig gebackenen Bänze im ganzen GZ ausbreitete, wurde der Kulturkeller von den Kindern dekoriert. Mit Watteschneeflocken wurden die Vorhänge verziert, der Wald auf der Bühne mit selbst ausgemalten und ausgeschnittenen Papier-Eichhörnchen belebt sowie mit aufgeklebten Weihnachtskugeln geschmückt. An der Bar gab es zum Naschen Guetzli, Schöggeli und Mandarinli sowie warme oder kalte Getränke.

Schmutzli konnte zu Hause bleiben

Die fleissigen Kinder waren so beschäftigt, dass sie das Glöckchengeläut, das den Samichlausbesuch ankündigte, gar nicht mitbekamen. So stand er dann auch plötzlich im Saal und alle, die noch herumwuselten, setzten sich schnell auf die Stühle oder den Teppich vor der Bühne. Der moderne Chlaus wollte eigentlich mit seinem Töff anbrausen. Bei dem kalten Wetter wollte dieser aber einfach nicht anspringen und so nahm er den Weg durch Wald und Stadt zu Fuss auf sich. Da die Höngger Kinder dieses Jahr alle ganz lieb und brav gewesen waren, konnte der Chlaus den Schmutzli mit Rute getrost zu Hause lassen. Der sympathische Samichlaus fühlte sich auf der Bühne wie daheim, umgeben von grossen Tannen, Eichhörnchen und den flackernden Laternen am Boden. Die Kinder mussten sich nicht lange gedulden: Schon bald wurde eines nach dem anderen mit Namen auf die Bühne gerufen und durfte sich sein Säcklein mit Erdnüssen, Mandarinen, Guetzli und Schokolade holen. Dazu gab es den selbst gebackenen Grittibänz, der nur dank Backstuben-Erweiterung durch das Restaurant Desperado auch rechtzeitig fertig gebacken worden war. Bevor der Samichlaus sich wieder verabschiedete, trugen die Kinder noch Lieder und Verse vor. Zum Abschluss sang das ganze Publikum, einschliesslich der GZ-Mitarbeitenden, begleitet von Gitarrenklängen gemeinsam zwei Lieder. Einige der Chlaus-Köstlichkeiten wurden noch vor Ort verschlungen, und manche Kinder liessen den Abend auf der Bühne ausklingen, die sie mit eigenen Chlaus-Geschichten bespielten.

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