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Richtung vorderes Mittelfeld oder Orientierung gegen hinten?

13. September 2017 von

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Online seit
13. September 2017

Printausgabe vom
14. September 2017
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Es war ein wichtiges Spiel gegen Seuzach, bei dem es darum ging, ob man sich Richtung Mittelfeld oder Abstiegszone orientieren kann, beziehungsweise muss. Beide Teams wiesen fünf Punkte auf, der SVH mit einem Spiel weniger.

Die Akteure stemmten sich gegen das regnerische, kühle Wetter und boten den Zuschauern ein engagiertes und spektakuläres Spiel.Es war ein wichtiges Spiel gegen Seuzach, bei dem es darum ging, ob man sich Richtung Mittelfeld oder Abstiegszone orientieren kann, beziehungsweise muss. Beide Teams wiesen fünf Punkte auf, der SVH mit einem Spiel weniger. Die Akteure stemmten sich gegen das regnerische, kühle Wetter und boten den Zuschauern ein engagiertes und spektakuläres Spiel.

Bereits in der zehnten Minute hatte Baillargeault nach einer schönen Kombination die Chance zum Höngger Führungstreffer. Die Männer aus Seuzach hatten allerdings zu Beginn der Partie die besseren Gelegenheiten. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr rissen die Roduner-Boys das Spiel an sich. Riso und Baillargeault hatten hochkarätige Chancen, von denen eine unbedingt hätte realisiert werden müssen. Die Höngger hätten zu diesem Zeitpunkt längst führen müssen. Es fällt dem Chronisten schwer, alle Chancen der Höngger aufzuzählen. Den Zuschauern ging die alte Fussballweisheit durch den Kopf «wenn man das Tor nicht macht» – ja Sie wissen schon…Doch in der 34. Minute erlöste der überhaupt stark aufspielende Manuel Georgis die Höngger mit einem herrlichen Weitschusstor. Da der SV Höngg weitere Chancen hatte, gingen sie zu knapp mit der 1:0-Führung zum Pausentee. Die Butter blieb auf dem Brot Den Hönggern fehlten wichtige Offensivspieler. Doch die Achse Blank, Stutz, Georgis, Baillargeault, sowie übrigens auch alle Beteiligten spielten gut. So drückten die Höngger weiter und erhöhten in der 50. Minute durch Djukaric, nach einem Freistoss von Pepperday, auf 2:0.War die Sache nun gelaufen? Nein, die Seuzacher gaben nicht auf und erzielten in der 54. Minute, fast aus dem nichts heraus mittels Kopfball durch Widmer den Anschlusstreffer.Die Szenerie blieb mitreissend. So erzielte der fleissige Baillargeault das 3:1 (61. Min.), aber kurze Zeit später gelang Widmer mittels Penalty der erneute Anschlusstreffer (74. Minute). Gedanken an das Red-Star-Spiel kamen auf, bei dem die Höngger auch zweimal klar führten und sich am Ende mit einem 3:3 begnügen mussten. Doch diesmal liessen sich die Höngger die Butter nicht vom Brot nehmen: Baillargeault erzielte, nach einer erneut herrlichen Flanke von Stojanov, dem Neuzuzüger aus Cham, das 4:2.Bei diesem Resultat blieb es dann auch. Die Zuschauer bekamen an diesem Nachmittag ein erkämpftes aber faires, intensives, spektakuläres und unterhaltsames Spiel zu sehen. Ob dies die Trainer bei den vielen Gegentoren gleich sehen, sei dahingestellt.

MatchtelegrammHönggerberg, Samstag, 9. September, 129 Zuschauer1. Liga Gruppe 3, SV Höngg gegen FC Seuzach, 4:2 (1:0)SR: Anojan Kanagasingam, Branko Jurcevic, Begnad CerovadSV Höngg: Blank, Djukaric, Stutz, Georgis (61. Hugo Sotto), Riso, Nardo, Rutz, Baillargeault, Pepperday (87. Negrinelli), Stojanov, Derungs (67. Von Thyssen)Tore: 34. Georgis (1:0), 50. Djukaric (2:0), 54. Honegger (2:1), 61. Baillargeault (3:1), 74. Widmer (3:2), 89. Baillargeault (4:2).

Nächstes Spiel: Samstag, 16. September, 17 Uhr, Gossau: SV Höngg, Sportplatz Buechenwald, Gossau SG

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