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17. Mai 2017 von

Foto: Fredy Haffner

Der Vorstand des HGH, stehend zur Begrüssung Daniel Wegmann neben Urs Kropf.

Von

Online seit
17. Mai 2017

Printausgabe vom
18. Mai 2017
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Die Generalversammlung des Vereins Handel und Gewerbe Höngg (HGH) war erfrischend – und auch hinsichtlich des kommenden Wümmetfäschts informativ.

Die 39. Generalversammlung des Vereins Handel und Gewerbe Höngg (HGH) startete am Donnerstag, 11. Mai, nach dem prächtigen Apéro im Tertianum Im Brühl mit einer Neuerung: Noch bevor es zur GV ging, sammelten vier Vorstandsmitglieder die Anwesenden um sich, befragten sie zu verschiedenen HGH-Themen und kündeten die Auswertung der Antworten auf das Ende der GV an. Sofort waren die Gruppen in Diskussionen zu Fragen darüber vertieft, wie der HGH wahrgenommen werde und was man besser machen könnte – da lag viel Inspiration in der Luft und das vereinte Potential der Mitglieder war fast greifbar. Dann aber schritt man zur regulären GV mit den an Vereinsversammlungen üblichen Traktanden. Dabei zeigten Präsident Daniel Wegmann und sein Vize Urs Kropf, beide seit einem Jahr im Amt, dass man durch eine GV mit Humor und Charme leiten kann, ohne dabei den nötigen Ernst oder den aufrichtigen Dank an die anderen Vorstandsmitglieder zu vergessen. Ohne diese eingespielte Crew, so gab Wegmann unumwunden zu, wären sie als Amtsneulinge ab und zu aufgeschmissen gewesen. Nach vier Neuaufnahmen in den Verein, der nun 96 Mitglieder zählt, setzte Wegmann mit seiner Jahresberichtsrede zu einer rhetorischen Glanzleistung an: Als müsste sie mit einem seiner Weine aus dem Frankental konkurrenzieren, kam sie vollfruchtig, spritzig und mit würzigem Abgang daher – und heimste entsprechend viele Lacher und Applaus ein. Auch das Wechselspiel im Vortragen der Traktanden zwischen Wegmann und Kropf lief reibungslos. Kropf übernahm fliessend, liess seinen eigenen Charme spielen und gab zum nächsten Traktandum zurück oder weiter im Vorstand. Natürlich lag es nicht nur daran, dass alle Traktanden einstimmig angenommen wurden, sondern auch an deren guter Aufbereitung.

Das Wümmetfäscht steht und «fährt»

Vorstandmitglied Clemens Aschwanden berichtete, besonders auch für die Öffentlichkeit, dass die HGH-Gewerbebeiz am Wümmetfäscht (WüFä) kommenden Herbst vom 22. bis 24. September wieder im Feuerwehrlokal im Schulhaus Wettingertobel, also direkt beim Festplatz, stattfinden kann – was man jeweils erst mit Sicherheit sagen kann, wenn die nötigen Zusagen der Amtsstellen vorliegen. Tiziana Werlen und Liliane Forster ihrerseits betreuen den sonntäglichen «Wümmetznüni» – bloss dass dieser neu «HGH-Wümmetznüni» heissen wird. Dies, um dem Umstand bereits im Namen gerecht zu werden, dass der Znüni – wie schon immer – vom HGH organisiert, durchgeführt und von seinen Mitgliedern über an Kundinnen und Kunden verschenkte Gutscheine auch fast ausschliesslich finanziert wird. Aus dem Ressort Kommunikation war erfreulich zu hören, dass erstmals, ab 26. Juni bis zum WüFä-Wochenende, ein Tram durch Zürich fahren wird, das für das Wümmetfäscht wirbt: Es haben sich genügend Höngger Firmen zusammengefunden, um im «Kombi» die Tramwerbefläche für drei Monate mieten zu können – ganz nach dem HGH-Motto «Mitenand gaht’s besser». Oder in diesem Fall und in der Negativumkehr: «Alleine geht’s nicht», denn für eine einzelne Firma, geschweige denn für das WüFä-Budget, ist so ein ganzes Cobra-Tram etwas zu teuer.

Lob und Wünsche

Zum Schluss der GV wurde berichtet, was in der kurzen Umfrage vor der GV besprochen wurde. Kritisch wurde geäussert, dass die Öffentlichkeit die einzelnen Firmen – abgesehen von deren Einsatz am Wümmetfäscht – zu wenig als Mitglieder des HGH wahrnehmen würden. Und weiter, dass der HGH lokalpolitisch durchaus Stellung beziehen dürfte, schliesslich habe man vereint mehr Gewicht. Beide Aussagen nahm sich der Vorstand zu Herzen, rief aber seine Mitglieder gleichzeitig dazu auf, in diese Richtungen den Vorstand aktiv zu unterstützen. Positive Rückmeldungen durften Daniel Wegmann, Urs Kropf und der ganze Vorstand für bereits umgesetzte Neuerungen ernten: Die gegenseitigen Betriebsbesichtigungen der Mitgliederfirmen und der persönlichere, frischere Stil des Vorstandes allgemein habe zu einem besseren Wissen, Verständnis und mehr Nähe untereinander geführt. Was gerade auch an dieser 39. GV zu spüren war: Die Stimmung war aufgeschlossen und – man muss es sagen – richtiggehend aufgeräumt. Kein Wunder wurden so beim Apéro begonnene Gespräche nach der GV fortgesetzt – wie unter Freunden, die man lange nicht gesehen hat. Ein gutes Zeichen für das kommende Jubiläumsjahr 2018, für dessen Feierlichkeiten – was auch immer sich der HGH dazu noch wird einfallen lassen – bereits Gelder gesprochen wurden.

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