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Kultur

Kunst rund ums Frankental

8. November 2017 von

Foto: Gian-Reto Gredig

Die Studierenden der F+F bei einem Rundgang im Frankental mit Patrick Bolle dieses Frühjahr.

Von

Online seit
8. November 2017

Printausgabe vom
09. November 2017
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Die Vorbereitungen für verschiedene Kunstprojekte im Frankental, lanciert vom GZ Höngg/Rütihof, sind in vollem Gang. Die Studierenden der F+F Schule für Kunst und Design präsentierten einen Tag lang ihre Konzepte.

Die Analyse des GZ-Projektes «Dein Frankental» von 2016 ergab, dass sich künstlerische Interventionen als Methode für die lokale Vernetzung, aber auch für die Auseinandersetzung mit dem Gebiet eignen könnten und erwünscht sind.
Anfangs 2017 wurde die Zusammenarbeit mit der F+F definiert und die Intervention im Frankental in den Studienrichtungen «Kunst» und «Fotografie» als Projekt ausgeschrieben und in den Unterricht integriert. Auch wurden ehemalige Kunststudierende eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen. Im Sommer wurden die interessierten Studierenden und Alumni über das Gebiet und das Projekt informiert und konnten bereits erste Ideen skizzieren. Dazu nahmen die jungen Künstlerinnen und Künstler auch an verschiedenen Führungen durch das Gebiet teil. Seit dem Kick-off-Event im September arbeiten sie nun selbständig, alleine oder in ihren Gruppen. Wie weit die rund vierzehn Konzepte gediehen sind, präsentierten die Studierenden und Alumni dem Plenum am 30. Oktober im GZ Höngg/Rütihof, begleitet von ihren Dozierenden Silvia Popp, Goran Galic und Gian-Reto Gredig. Rhea Seleger vom GZ ist jedes Mal aufs Neue gespannt und überrascht, wie die Studierenden das Frankental wahrnehmen und welche Ideen sie daraufhin entwickeln. «Die Zusammenarbeit mit ihnen und den Dozierenden ist eine Freude, weil alle Teil von etwas Grösserem sind, das wir gemeinsam erschaffen. Das spürt man auch in der gegenseitigen Unterstützung», erzählt Seleger begeistert.

Während die Studierenden und Alumni an den Konzepten und deren Umsetzung arbeiten, steht beim Team des GZs um Patrick Bolle neben dem laufenden Betrieb noch einiges an: Von der Planung der Grundlagen über rechtliche Abklärung und natürlich die Suche nach Projektgeldern kümmert es sich um alle organisatorischen Belange. Künstlerische und partizipative Projekte seien immer eine spezielle Herausforderung, weil sie einen grossen Teil an Unberechenbarkeit mit sich bringen und viel Flexibilität von allen Beteiligten fordern, meint Seleger. Besonders schön sei es natürlich, wenn etwas gelingt, von dem alle Beteiligten etwas mitnehmen können. «Auffällig ist, dass die Kunstschaffenden, wie auch die Bewohnenden und wir als Soziokulturelle Animatorinnen und Animatoren vom GZ ähnliche Eindrücke und Erfahrungen zum Frankental haben. Aber alle mit einem anderen Blickwinkel und seiner eigenen Herangehensweise».

Vorgesehen ist, dass die Kunstprojekte noch dieses Jahr abgeschlossen werden und mit einer Vernissage im Dezember der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Wie lange die Arbeiten ausgestellt sein werden, ist noch in Abklärung, dies hängt vom Inhalt, den räumlichen Möglichkeiten und den Bewilligungen ab.

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