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In Höngg wird wieder gebacken

9. Juni 2015 von

Foto: Fredy Haffner

Freuen sich, dass es nun endlich losging (v.l.): Genossenschaftspräsident Fredy Schär, Bea Heierli, Leitung Gastro, Edina Covic, Leitung Produktion und Geschäftsleiter Lorenz Meng vor dem blumengeschmückten Eingang.

Foto: Fredy Haffner

Live miterleben, wie produziert wird: Durch die Glasscheibe kann man den Bäckerinnen und Bäckern von innen und aussen bei der Arbeit zuschauen.

Foto: Fredy Haffner

Aus der Backstube hinten direkt in die ansprechende Auslage – das nennt man Einkaufserlebnis.

Foto: Fredy Haffner

Die Dixi Kids spielten und unterhielten die zahlreichen Gäste.

Foto: Fredy Haffner

Sitzplätze waren zeitweise drinnen wie draussen Mangelware – aber auch im Stehen liess es sich bestens plaudern.

Foto: Fredy Haffner

Der Brunnen mit dem Wasserspiel fand an diesem heissen Tag besonderen Anklang.

Von

Online seit
9. Juni 2015

Printausgabe vom
11. Juni 2015
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Bäckerei und Café Frankental feierten Eröffnung: Aus dem zuletzt verschlafenen Denner-Satelliten ist ein heller, einladender Quartiertreffpunkt geworden – und Höngg hat wieder eine echte Backstube.

Gross war der Publikumsandrang vergangenen Samstag, 6. Juni, im Frankental, als die Wohn- und Baugenossenschaft Zürich, kurz GEWOBAG, um 10 Uhr das neue Café mit Bäckerei eröffnete. Kein Wunder, leben doch alleine in der eigenen Siedlung rund 600 Menschen – und wenn Ende 2015 die letzten der zwischen den bestehenden Häusern aus den 1960ern erstellten Neubauten bezugsbereit sind, werden es noch mehr sein. Viele der Feiernden waren denn auch Genossenschafter, zum Teil bereits in der zweiten Generation mit der dritten an der Hand. Die meisten von ihnen hatten miterlebt, wie im kleinen Gebäude an der Frankentalerstrasse aus dem Lebensmittelverein (LVZ) zuerst ein Coop und später verschiedene Abstufungen einer Denner-Filiale wurde. Bis die GEWOBAG beschloss, im Zuge der Gesamtsanierung der Siedlung das schlecht ausgelastete Geschäft künftig selbst zu betreiben, eben als Café mit eigener Bäckerei (siehe auch «Höngger» vom 17. April 2014). Wie an der Eröffnung zu vernehmen war, gab es dazu innerhalb der Genossenschafter auch kritische Stimmen. Man fürchtete sich vereinzelt vor nötigen Querfinanzierungen. Doch im Allgemeinen war man von der Idee überzeugt, dass es neben dem auf der anderen Strassenseite entstehenden Coop keinen weiteren Laden brauche, sondern besser einen gemütlichen Quartiertreff. Und so kamen denn Genossenschaftspräsident Fredy Schär und GEWOBAG-Geschäftsleiter Lorenz Meng vergangenen Samstag auch kaum nach mit dem Entgegennehmen von Gratulationen, und beide waren ununterbrochen in Gespräche verwickelt.
Während die Dixi Kids beschwingt aufspielten, genossen die Gäste die gereichten Köstlichkeiten, schauten fasziniert den Meisterinnen und Meistern in der Backstube zu und deckten sich, frischer geht es nicht, mit Backwaren fürs Wochenende ein. Es war fast ein grosses Familientreffen: Alle kannten sich und diskutierten angeregt über dieses und jenes, bevor sich nicht wenige noch aufmachten, um eine der neuen Wohnungen zu besichtigen, in welche bis Ende Jahr sie selbst oder neue Nachbarn einziehen werden. Das Café nimmt heute vorweg, was die ganze Konrad-Ilg-Strasse, im Endausbau als Begegnungszone, sein wird: ein lebendiger Quartiertreffpunkt.

Bäckerei Café Frankental
Konrad-Ilg-Strasse 4
8049 Zürich
Telefon 044 496 96 96
Montag bis Freitag 6.30 bis 18.30 Uhr
Samstag 7 bis 17 Uhr
Sonntag 9 bis 17 Uhr
www.quartierbeck.ch

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