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Ratgeber

In ein Pflegeheim gehe ich sicher nicht

11. Oktober 2017 von

Foto: zvg
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Online seit
11. Oktober 2017

Printausgabe vom
12. Oktober 2017
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Ist man auf Betreuung und Pflege angewiesen, stellt sich schnell einmal die Frage nach einer «Platzierung» in einem Pflegeheim. Das macht Angehörigen und Betroffenen Angst, denn allzu oft dominieren dort Einsamkeit, Langeweile und Nutzlosigkeit das Leben.

Das Finden eines angenehmen Lebensortes ist für Angehörige und Betroffene nicht einfach, wenn sich eine dementielle Entwicklung verstärkt oder körperliche Einschränkungen das Leben zu Hause
unmöglich machen. Auch bei grösstem Willen und dem Einsatz aller Kräfte kann die Pflege zu Hause an Grenzen gelangen. Genau dann braucht es ein möglichst quartier-, beziehungsweise dorfnahes Wohn-, Pflege- und Betreuungsangebot, in welchem der gelebte Alltag sich möglichst so anfühlt, wie man es sich bisher gewohnt war. Hier setzt Almacasa – aus dem Spanischen/Lateinischen: Alma = Seele, Casa = Haus – an: In überschaubaren Wohnbereichen mit zehn bis zwölf Bewohnenden wird gekocht, mal die Hauskatze versorgt oder einfache Hausarbeit erledigt. Die Bewohnenden beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten und Vorlieben daran oder freuen sich einfach, wenn es nach Röschti, Kuchen und Zopf schmeckt.

Zurück zum menschlichen Mass

Maximal 30 Bewohnende vereint ein Almacasa unter einem Dach. «Wir wollten zurück zum menschlichen Mass», so Liliane Peverelli, die zusammen mit Vincenzo Paolino das Almacasa-Konzept erarbeitet hat. Bewusst haben die beiden sich vom Spitalprinzip der Langzeitpflege verabschiedet und bieten gleichwohl in jedem Almacasa auch bei anspruchsvollsten Pflegesituationen Sicherheit und Geborgenheit. «Dazu braucht es Mitarbeitende, die sich bei uns wohl fühlen und die hervorragend auf unser Angebot geschult sind», erläutert Liliane Peverelli weiter. Deswegen setze man mit einem eigenen Schulungszentrum, der Almacasa-Academy, neue Massstäbe.

Neuer Standort in Zürich mit Tag-/Nacht-Entlastungsangebot

Almacasa-Standorte findet man derzeit in Weisslingen im Zürcher Oberland sowie in Oberengstringen, unweit vom Frankental. Am 1. Dezember eröffnet der erste Standort in der Stadt Zürich im Friesenberg-Quartier. In Zusammenarbeit mit der Familienheimgenossenschaft Zürich (FGZ) konnte dort ein ganz in das Quartier eingepasstes Angebot für 25 Bewohnende erstellt werden. Hinzu kommt ein Tag-/Nacht-Entlastungsangebot. Pflegende Angehörige können dort unkompliziert und auch kurzfristig eine Auszeit für sich organisieren, indem sie ihre Liebsten tage- oder nachtweise oder für einen Ferienaufenthalt zu Besuch bringen.

Spectren AG – Almacasa
In der Luberzen 25
8902 Urdorf
Telefon 044 750 35 15
www.almacasa.ch

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