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Kinder & Jugend

Höngger Schüler gründen Badezusatz-Firma

5. Dezember 2013 von

Foto: zvg

Sie sind «Savonelle»: Fabian Pospisil, Raffaele Taparelli, Nico Ruckstuhl (hinten v. l.), vorne die drei Höngger Una Paunovic, Christian Walther und Laura Zehnder (v. l.).

Von

Online seit
5. Dezember 2013

Printausgabe vom
05. Dezember 2013
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Als diesjährige Teilnehmer von «Young Enterprise Switzerland» haben sechs Gymnasialschüler – darunter drei Höngger – der Kantonsschule Hottingen eine eigene Unternehmung gegründet. Sie bieten Badezusätze unter dem Firmennamen «Savonelle» an.

Der Auftrag, eine Unternehmung zu gründen, findet im Rahmen des Wirtschaftsprofi ls der Kantonsschule Hottingen und deren sogenanntem Akzent «Entrepreneurship» statt. Die Schüler, darunter aus Höngg Una Paunovic, 17, Laura Zehnder, 16, und Christian Walther, 16, nehmen am nationalen Wettbewerb «Young Enterprise Switzerland» teil und treten gegen die Unternehmungen der anderen Kantonsschulen an. Die Kantonsschule Hottingen ist die einzige Schule in der ganzen Schweiz, welche die Schüler mit diesem Akzent auf diesen Wettbewerb vorbereitete, indem sie Arbeitswochen und Praxisakzente anbietet, die den Schülern das Unternehmertum näherbringen.

Ideales Weihnachtsgeschenk

Die Firma Savonelle der Schüler bietet Badesets an. Sie haben sich dafür entschieden, Badezusätze herzustellen, weil ihre wichtigsten Absatzwege Weihnachtsmärkte sind und ein Badeset ein ideales Weihnachtsgeschenk ist. In den Sets sind Badesalz, Badekugeln und eine Naturseife enthalten, dies in vier verschiedenen Düften: Honig, Rose, Kokosnuss und Früchte. Jeder Duft ist von einer berühmten Frau der Geschichte wie Marylin Monroe oder Kleopatra inspiriert worden. Dieser Bezug ist wichtig: Jeden Monat steht eine der imposanten Frauen auf der «Savonelle»-Internetseite im Zentrum. Die Badekugeln sowie das Badesalz, welches in zwei verschiedenen Grössen angeboten wird, werden aus rein schweizerischen Inhaltsstoffen hergestellt. Nur die Naturseife wird extern eingekauft, kommt jedoch ebenfalls aus der Schweiz und wird in Handarbeit hergestellt. Die Produkte werden nach den Vorschriften des kantonalen Labors gefertigt, so dass alles korrekt abläuft. Alle Inhaltsstoffe sind auf der Rückseite angegeben.

Angenehme Abwechslung

Die sechs Schüler produzieren nicht nur alles selber, sie kümmern sich auch um Marketing, Einkauf, Verkauf und um die Finanzen. Dies ist ein riesiger Aufwand für die sechs Schüler: Für sie fallen pro Woche etwa vier bis sieben zusätzliche Arbeitsstunden an. «Es lohnt sich jedoch sehr, da das Projekt uns viel Freude bereitet und eine angenehme Abwechslung zum Schulalltag bietet», sind sie sich einig. Nach der Ideen- und Rezeptfindung fand bereits im September die offizielle Firmengründung in ihrer Schule statt, wo sie die ersten 30 Produkte verkaufen konnten. «Savonelle » war auch zehn Tage lang an der Züspa vertreten und konnte nochmals die gleiche Anzahl an Produkten absetzen. Es herrscht eine grosse Nachfrage, was die Schüler vor einige Herausforderungen stellt. Die Weihnachtsmärkte in Oerlikon, Meilen und Wipkingen verliefen sogar besser als geplant und die jungen Firmengründer konnten viele Produkte verkaufen. Produkte in Höngger Geschäften zu verkaufen ist geplant, es müssen aber nach dem sehr hektischen Weihnachtsgeschäft zuerst noch Kontakte geknüpft werden. Ziel dieses Projektes ist es, das Unternehmertum praktisch kennenzulernen und das angeeignete Wissen praktisch anzuwenden, was bei Gymnasiumsschülern oft zu kurz kommt. Natürlich wollen die Schüler mit «Savonelle» den Wettbewerb gewinnen, richtig durchstarten und möglicherweise nach Ablauf des Wettbewerbs im Sommer das Unternehmen weiterführen.

(e)

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