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Sport

Höngger Nachwuchsschwimmer auf der Überholspur

30. Juni 2015 von

Foto: Barbara Meier

Tief Luft holen beim Hindernisschwimmen.

Foto: Barbara Meier

Action bei der Puppenstaffette.

Foto: Barbara Meier

Auch das Rettungsballwerfen erforderte höchste Konzentration.

Foto: Barbara Meier

Wechsel bei der neuen Rettungsleinendisziplin.

Foto: Barbara Meier

Die Höngger Schwimmerinnen und Schwimmer dürfen auf ihre Erfolge stolz sein.

Von

Online seit
30. Juni 2015

Printausgabe vom
02. Juli 2015
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Mehr als ein Rekord der SLRG Sektion Höngg wurde am Wochenende des 20./21. Juni an der Jugend-Schweizermeisterschaft im Rettungsschwimmen gebrochen. Alles fing damit an, das ganze fünf Teams auf die Beine gestellt werden konnten – zwei mehr als bis anhin.

Trotz der kurzfristigen Ausfälle von mehreren Teilnehmenden konnte diese Zahl gehalten werden und so hatten die Höngger ihre erste «Bestleistung» schon vor dem Wettkampfbeginn erreicht. Mit sehr viel Sack und Pack und fünf Jugendleitern ging es am Samstag, 20. Juni, mit dem Zug nach Emmenbrücke in die Badi Mooshüsli. Wie könnte es anders sein: beim Aufstellen des Tageszeltes musste es natürlich regnen. Zum Glück gewährte die Sektion Altberg den Hönggern befristet Asyl.

Rettungsleine als neue Disziplin

Kurz nach zwölf Uhr starteten dann die ersten Wettkämpfe, und es ging gleich los mit einer neuen Disziplin: Der Rettungsleine. Das zu zweit Retourziehen eines Teammitgliedes und die anschliessende Übergabe der Schulterhalterung an den nächsten Schwimmenden braucht einiges an Übung, damit es flüssig aussieht. Zum Glück klappte das bei den meisten Hönggern gut, und so war die Stimmung auch für die weiteren Disziplinen ungetrübt.

Notbeleuchtung in der Turnhalle erinnerte an einen Scheinwerfer

Den Samstagabend verbrachte man anschliessend im und ums Festzelt oder in der Turnhalle, in der man für die Nacht einquartiert war. An Schlafen war aber nicht so rasch zu denken, da die meisten viel zu überdreht waren und einem die vorgeschriebene Notbeleuchtung in der Turnhalle eher wie ein Scheinwerfer vorkam. Nach einigen Ermahnungen seitens des Leiterteams lag gegen Mitternacht aber auch der letzte Höngger ruhig in seinem Schlafsack.
Am Sonntagmorgen hiess es dann um halb sieben schon wieder aufstehen, packen, frühstücken und ab in die Badi. Leider hielt das versprochene schöne Wetter nicht so ganz Einzug, aber es herrschte auch nicht Dauerregen. Da auch der zweite Wettkampftag gut verlief, begann man sich Hoffnungen auf eine Top 10-Platzierung zu machen. Einen ersten Platz im Rettungsballwerfen bei den Älteren hatte man schon auf sicher, aber leider gibt es nur in der Gesamtwertung für die besten drei Teams Medaillen.

Jubelnde Höngger Schwimmer dürfen sich freuen

Die Spannung an der Rangverkündigung war gross. Die besten zehn in jeder Kategorie wurden aufgezählt und tatsächlich: zwei mal ein sechster Platz für Höngg! Es hat wohl an dem Tag keine andere Sektion auf den Plätzen vier bis zehn so gejubelt wie die Höngger. In der Kategorie der Elf- bis 13-Jährigen erreichte die SLRG Sektion Höngg die Plätze sechs, 24 und 37 von 48 Teams, in der Kategorie der bis 16-Jährigen die Plätze sechs und 33 von insgesamt 38 Teams. Bisherige Bestleistungen aus vergangenen Jahren waren die Schlussränge 29 beziehungsweise 19 gewesen. Auch schlug jedes Team mindestens ein bisheriges Höngger-Bestresultat.
Die diesjährige Jugendschweizermeisterschaft hat somit gezeigt, dass es für die Höngger unter Umständen durchaus nicht völlig unmöglich wäre, mal bei den Medaillenränge mitzureden. Die Zukunft wird es zeigen…

Eingesandt von Barbara Meier, SLRG Sektion Höngg

 

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