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Kirchen

Erfolgreiche ökumenische Tageslager

29. April 2015 von

Foto: zvg

Die Kinder des Mittelstufen-Tageslagers zeigen ihr Zauber-Diplom in Form eines Zauberstabs.

Foto: zvg

Die Kinder des Unterstufen-Tageslagers stellen ihr Lagermotte «Mut tut gut» dar.

Von

Online seit
29. April 2015

Printausgabe vom
30. April 2015
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Rund 120 Kinder erlebten vom 22. bis 24. April von Freude und Begeisterung geprägte Tage. Die reformierte und die katholische Kirche führten erstmals in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftszentrum Höngg zwei ökumenische Tageslager durch.

«Mut tut gut!»: Zu diesem Thema trafen sich im reformierten Kirchgemeindehaus 80 Kinder im Alter vom Kindergarten bis zur zweiten Klasse sowie 20 Jugendliche und Erwachsene als Leitende, dazu ein Küchen- und das Sigristen-Team unter der Gesamtleitung von Claire-Lise Kraft und Markus Fässler. Die Vorfreude und das strahlend sonnige Wetter trugen wesentlich zur Freude bei. Die Tage des Unterstufenlagers waren reich gefüllt mit Singen und Geschichten hören, basteln, einem Ausflug auf den Waidberg und viel Zeit zum Spielen miteinander.

Wann ist man mutig oder ängstlich

Die Handpuppen Kiki und Lucy begrüssten die Kinder und überlegten, in welchen Situationen sie ängstlich oder mutig sind. Das Lagerlied begleitete durch die Tage mit den Worten «Wänn eine seit ‚ ich find dich toll, ich mag dich würkli guet, dänn gump ich grad vor Freud i d Luft und han au ganz vill Muet».
In den Gruppen bastelten die Kinder aus bunten Socken ihre vielfältigsten «Mut-Tierli», die in der schön verzierten «Mut-Schatulle» ein Zuhause fanden. Die Bilderbuchgeschichten erzählten von Tieren, die Mut bewiesen: Eine Katze stand zu seiner unkonventionellen Freundschaft mit einem Hamster und ein Spatz getraute sich, «Nein» zu sagen.

Sportlicher Ausflug in den Wald

Beim Ausflug in den Wald mit dem ausgesteckten Bewegungsparcours «Mut tut gut» herrschte eine tolle Atmosphäre. Die Kinder vergnügten sich beim Balancieren über die Slackline, beim Seilziehen, Sackhüpfen, Springseilen oder mit dem Pedalo, der Bärenrolle und den Stelzen. Die fein grillierten Würste zum Mittag gaben wieder neue Energie.
Am Freitag lud ein kreativer Sinnesparcours die Kinder dazu ein, ihren Mut unter Beweis zu stellen. Im Saal stand eine fünf Meter hohe, aufblasbare Kletterpyramide und an weiteren Stationen konnten die Kinder ihren Tast-, Geruchs- und Geschmacksinn testen, indem sie beispielsweise aus verschiedenen Getränken etwas Besonderes mixten und anderen zum Testen und Erraten gaben. Zum Abschluss waren alle zu Gast bei der Zaubershow im Tageslager der Mittelstufe. Ein besonderer Dank gilt den vielen Freiwilligen, die sich in diesen Tagen für das Glück der Kinder engagiert haben.

«(G-)Wunderwält» im Mittelstufen-Tageslager

«Gwundrig-Sein» ist die natürliche Begabung aller Kinder. Deshalb hat das Team des Mittelstufen-Tageslagers unter der Leitung von André Bürkler, Irina Rossi und Pia Föry die Dritt- bis Sechstklässler für einmal die Lagerwelt als «(G-)Wunderwält» erleben lassen. Da gab es am Mittwoch auf der Schnitzeljagd die sieben neuen Weltwunder zu entdecken oder den wundersamen «Prof. Dr. G. Ulli» alias André Bürkler, der Gulli genannt wird, welcher Mithilfe für seine «wissenschaftlichen» Experimente suchte. Alle Kinder halfen ihm, die Utensilien dafür in einem Geländespiel zu «erkaufen».

Wettergott mit Regenrohr beeinflussen

Tags darauf bauten die Kinder in den Werkateliers nach, wie man den Wettergott mit einem Regenrohr beeinflusst, und sie stellten ein Kaleidoskop mit sich drehenden farbigen Mosaikbildern her. Dieser Tag war zudem für den Besuch bei Forschern des ETHZürich, Campus Hönggerberg reserviert. Anschauliche Experimente weckten das Interesse der Kinder für Physik. Vieles durften sie gleich selber ausprobieren. Kein Kind wird das Experiment vergessen, bei dem sie im Kreis standen und mit verschränkten Händen einen Stromkreis bildeten, damit Musik ertönte. Liess nur eines die Hand los, wurde der Stromkreis unterbrochen und die Musik verstummte. Zur Erinnerung durften alle noch einen ETH-Schlüsselanhänger mitnehmen, in den sie zuvor selber ein Loch gebohrt hatten.

Zaubern gelernt und dafür sogar Urkunde erhalten

Am Freitag tauchten die Kinder des Mittelstufenlagers in die Welt der Magie ein und lernten in einem Workshop Zauber-Tricks. Alle bestanden den Kurs und erhielten eine vom Zauber-Meister unterschriebene Urkunde. Am Nachmittag führte dieser seine Kunst vor – dies war ein würdiger Höhepunkt des Tageslagers, denn er verstand es bestens, alle Gäste – auch die kleineren Kinder des Unterstufenlagers, die zur Show ins katholische Kirchgemeindezentrum herüberkamen – ins Geschehen einzubeziehen. Es wurde viel gestaunt und viel gelacht.
Allen ehrenamtlichen Helfern im Leitungsteam sowie der kindgerechten Gastfreundschaft der ETH Zürich, Campus Hönggerberg sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

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