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Dorfleben

Ein Fest zur Eröffnung

6. September 2016 von

Foto: Team Höngger

Viel Besuch und gute Stimmung am Tag der offenen Tür auf dem kleinen Vorplatz des «Hönggers».

Alpen-Wein zur Eröffnung: Robert Zurbriggen, rechts, gratuliert (von rechts) Bernhard Gravenkamp, Liliane Forster, Eva Rempfler und Fredy Haffner zur Eröffnung ihrer Bürogemeinschaft am Meierhofplatz.

Eva Rempfler dankt zwei der freiwilligen Helferinnen, Ruth Meister (links) und Birgitta Robustelli.

Viel beachtete Redaktionsräume. Doch die Lampe aus «Hönggern» gehört nicht zu den Kunstwerken.

Redaktorin Patricia Senn führt Gäste durch die Redaktion des «Hönggers».

Peter Forster und Roger Keller, rechts, hatten den Grill und die Würste im Griff.

Ein Renner: Philip Muther präsentierte den «Big Green Egg»-Keramikgrill und bereitete darin sensationelle Angus Beef Burger zu.

Fredy Haffner freut sich auf den Nachschub für die Rubrik «6 Unterschiede», der hier entsteht.

Auch die gospelsingers.ch, die hier gerade angekündigt werden, machten singend beste Eigenwerbung für ihren Chor und die nächsten Auftritte am 19. und 20. November in der Kirche Heilig Geist.

Der Männerchor Höngg, nicht in Vollbesetzung, bei seinem Auftritt.

Kein Fest ohne Wurst.

Melanie Serschön unterhielt mit Musik und Gesang.

Von

Online seit
6. September 2016

Printausgabe vom
08. September 2016
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Seit Anfang Juni befindet sich die Redaktion des «Hönggers» direkt am Meierhofplatz. Höchste Zeit also, die Eröffnung der neuen Büroräumlichkeiten zu feiern. Am Samstag, den 3. September, lud der «Höngger» deshalb alle Interessierten zu einem Besuch in sein neues Zuhause ein.

Einen ganzen Tag lang, von 10 bis 17 Uhr, öffnete der «Höngger» seine Türen für alle Interessierten. Einen ganzen Tag lang also hatten Gross und Klein nun endlich die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich vor Ort ein Bild davon zu machen, wie sich die ehemalige Bäckerei Baur in die Redaktionsstube der Quartierzeitung verwandelt hat.

Ein neues Infozentrum entsteht

Das liessen sich die Quartierbewohnerinnen und -bewohner nicht zweimal sagen. Bereits morgens um 10 Uhr trafen die ersten frühen Gäste ein, legten einen kleinen Zwischenstopp auf dem Weg zum Wochenendeinkauf ein oder gönnten sich die wohlverdiente Pause nach getaner Arbeit. Gespannt betraten sie die Räumlichkeiten der Redaktion und wurden hier von Chefredakteur Fredy Haffner, dem Redaktionsteam und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern freundlich begrüsst und aufgefordert, sich ganz ungeniert umzusehen. In den einstigen Verkaufsräumen der Bäckerei, dort, wo früher knusprige Brote, verführerische Gipfeli und sündhaft leckere Patisserie auf ihre hungrigen Abnehmer warteten, befindet sich nun das neue Infozentrum der Vereine. Dieser grosszügige Raum bietet allen Höngger Vereinen Platz, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Jeder Verein hat hier die Möglichkeit, ein Fach eines Regals zu mieten, in dem Flyer und Infomaterial ausgelegt werden können. Interessierte Hönggerinnen und Höngger sollen hier in Zukunft Anmeldeformulare für Mitgliedschaften ebenso finden können wie Hinweise auf bevorstehende Vereinsanlässe. Zudem besteht für die Vereine die Möglichkeit, Artikel zum Verkauf anzubieten. Auch der Verkauf von Tickets für die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in Höngg soll demnächst im Infozentrum möglich sein. Die Tür des «Hönggers» hat sich für die Quartierbevölkerung also nicht nur an diesem speziellen Anlass geöffnet, sondern soll auch in Zukunft allen offen stehen und eine zentrale Anlaufstelle für Fragen, Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf das Quartierleben sein – ganz im Dienste der Kommunikation.

Redaktion und mehr

Kommunikation wird auch in den Räumen direkt hinter dem Verkaufslokal grossgeschrieben: vom Infozentrum nur durch einen offenen Durchgang getrennt befinden sich hier die Arbeitsplätze der Redaktion sowie die beiden Firmen «Gravenkamp Prepress GmbH» und «Liliane Forster, Text.Film.Stil», die Teil der Bürogemeinschaft sind. Hell, offen und freundlich sind die Räumlichkeiten, geradezu grosszügig im Vergleich zu den eher beengten Verhältnissen der alten Redaktion an der Winzerstrasse. In diesen Räumen entsteht der «Höngger» jede Woche neu: hier werden Texte geschrieben, redigiert und bearbeitet, Bildmaterial gesichtet und gelayoutet, bis die Zeitung die Redaktion druckfertig verlässt, um auf Papier gebracht zu werden. Doch der «Höngger» ist nicht nur Infozentrum und Redaktion, sondern neu zugleich eine Galerie: Exponate von aktuell insgesamt 16 Künstlerinnen und Künstlern zieren die Wände der Redaktion und beweisen, wie breit das künstlerische Spektrum in Höngg ist. Erklärtes Ziel ist es, in den Büroräumen den lokalen Kunstschaffenden sowohl der darstellenden, als auch der bildenden Künste ein Forum zu bieten, in dem sie ihre Werke ausstellen können, um sie einem breiteren Publikum zugänglich machen und zum Verkauf anbieten zu können. Bei den Besucherinnen und Besuchern des Eröffnungstags fand diese Doppelnutzung der Büroräume grossen Anklang: staunend bewunderten sie die verschiedenen Ausstellungsobjekte, von Fotografien bis hin zu Skulpturen und nutzten oftmals gleich die Gelegenheit, mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Auch musikalisch und kulinarisch war für Vielfalt gesorgt

Wer dann seinen Rundgang durch Redaktion und Büroräume beendet hatte, der liess sich gerne noch ein wenig draussen auf den Festbänken nieder, die auf dem kleinen Platz aufgebaut waren, genoss den wunderschönen Spätsommervormittag mit einem Kaffee und einem Gipfeli vom Kiwanis Club und lauschte dem Männerchor Höngg, der den ersten Teil des Unterhaltungsprogramms mit seinem a capella-Gesang bestritt. Unversehens wurde es Mittag, die Festbänke füllten sich mit neuen Gästen, der Kiwanis Club bot mittlerweile statt Gipfeli und Kaffee «Curry Noodles» an, auf dem Grill brutzelten vielversprechend die Bratwürste und im «Big Green Egg», dem schicken eiförmigen Keramikgrill mit den ganz besonderen Fähigkeiten, die edlen Angus Beef Burger, die nicht nur bei den Kindern sehr beliebt waren. An der Getränkebar herrschte eifriger Betrieb, nicht nur Softdrinks wechselten hier den Besitzer, auch das eine oder andere Cüpli – der Höngger Bijoux – ging über den Tresen – schliesslich musste auf die Eröffnung doch auch noch angestossen werden. Immer ausgelassener wurde die Stimmung, immer weiter füllten sich die Festbänke im Verlauf des Nachmittags. Zur guten Stimmung trug nicht zuletzt natürlich das musikalische Rahmenprogramm bei, das neben dem Männerchor Höngg aus Alleinunterhalterin Melanie Serschön, im «normalen» Leben Polizistin und ehemalige Kreischefin von Höngg, und den «gospelsingers.ch» bestand. Sie alle bewiesen, dass auch musikalisch so einiges Potential in den Hönggerinnen und Hönggern steckt. Und genau um dieses Potential der Höngger Quartierbewohnerinnen und -bewohner, sei es nun künstlerischer, musikalischer, sportlicher oder sonstiger Natur, zu fördern und noch viele weitere lebendige Vereinsanlässe im Quartier zu unterstützen, ist das neue Infozentrum entstanden. Ab sofort darf es mit Leben gefüllt werden.

Aufruf
Ihr Verein ist noch nicht präsent? Melden Sie sich via Mail an verlag@hoengger.ch
Sie sind Höngger Autorin oder Autor, Musikerin oder Musiker? Gerne würden wir im Infozentrum Ihre Bücher oder CDs zum Verkauf anbieten. Bitte melden auch Sie sich via mail an verlag@hoengger.ch

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