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Stadt

Diskussion um «Ensemble»-Visualisierung

22. November 2017 von

Foto: www.nightnurse.ch

Die Visualisierung der HRS Immobilien AG.

Foto: zvg

Die Visualisierung des «Komitees gegen den Höhenwahn».

Von

Online seit
22. November 2017

Printausgabe vom
23. November 2017
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Um die Frage, ob und wie die geplanten Hochhäuser des Hardturmstadion-Projektes «Ensemble» visualisiert werden, um zu erkennen, wie sie von Höngg aus wahrgenommen werden, tobt ein Argumentationskampf.

Begonnen hatte alles mit einer Fotomontage des «Komitees gegen den Höhenwahn», die dem «Höngger» nach dem Redaktionsschluss für die Ausgabe vom 9. November zugesandt worden war. Der «Höngger» sandte die Fotomontage daraufhin mit der Bitte um Prüfung der HRS Real Estate AG zu. Die HRS zeichnete ihre beiden Hochhäuser auf dem gleichen Bild ein – und diese waren weniger hoch und anders positioniert als vom «Komitee gegen den Höhenwahn» dargestellt. Zudem monierte die HRS, dass das verwendete Grundlagenfoto einen herangezoomten Ausschnitt zeige, die Häuser farblich falsch darstelle, einen völlig unnatürlichen Blickwinkel habe und ergo eine verzerrte Wirklichkeit darstelle. Die HRS selbst hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt vom fast identischen Standpunkt aus ihrerseits eine Visualisierung erstellt, die einen weiteren Blickwinkel umfasst, der gemäss HRS dem natürlichen entspricht. Das «Komitee gegen den Höhenwahn» ist anderer Ansicht, dieser Blickwinkel sei zu gross und zudem seien das Bild und die einkopierten Häuser aufgehellt und der Alpenkranz sei am Horizont kaum zu erkennen – doch um diese Aussicht gehe es ja gerade. Worauf die HRS einwandte, dass das eine der beiden Häuser eben tatsächlich heller sei als das andere und was die Sicht auf die Alpen angehe, so hätte man diese durchaus zeigen können, denn so wäre klar ersichtlich, dass sie selbst von diesem Standort aus noch überwiegend sichtbar seien. Der «Höngger», der Unabhängigkeit und den Fakten verpflichtet, erwägte, sich aus dieser verzwickten Diskussion rauszuhalten und weder die Visualisierung der einen noch der anderen Partei aus diesem Blickwinkel zu drucken. Letztlich obsiegte aber die transparente Variante, beide Visualisierungen zu drucken und deren Beurteilung der Leserschaft zu überlassen. Was hiermit geschieht.

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