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Die neuen Lehrer der Schule Lachenzelg stellen sich vor

14. Juni 2017 von

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14. Juni 2017

Printausgabe vom
15. Juni 2017
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Das Lehrerteam im Oberstufenschulhaus Lachenzelg hat kürzlich zwei neue Teammitglieder bekommen. Roman Ochsner wurde auf direktem Weg Lehrer, Lukas Müller ist Quereinsteiger. Beide stellen sich kurz vor.

 

 

 

 

 

 

Herr Ochsner, stellen sie sich kurz vor…

Mein Name ist Roman Ochsner. Ich bin 28 Jahre alt und bin seit einem Jahr Klassenlehrer an einer 2. Sek. AB Klasse. Nach Abschluss meines Studiums anfangs 2015 konnte ich mit verschiedenen Stellvertretungen einige Erfahrungen sammeln. Danach zog es mich für sieben Monate nach Asien, wo ich verschiedene Kulturen und Menschen kennenlernen durfte. Ich treibe gerne Sport wie Volleyball, Skitouren oder Fahrradfahren. Das Kochen und Lesen ist eine grosse Leidenschaft von mir. Zusätzlich bin ich ehrenamtlich als Präsident des Cevi Altstetten und Albisrieden tätig.

Weshalb wurden Sie Lehrer?

Lehrer zu sein war schon immer mein Traumberuf. Bereits während meiner Schulzeit hatte ich immer das Bedürfnis meinen Freunden beim Schulstoff zu helfen. Ich arbeite gerne mit Jugendlichen und versuche sie möglichst gut auf ihr Leben vorzubereiten, indem ich – mit ihnen – ihren Rucksack mit nützlichen Werkzeugen fülle. Lehrer zu sein ist meine Leidenschaft.

Welches sind die grössten Herausforderungen im Schulalltag?

Ich versuche immer wieder, meinen Unterricht so nah wie möglich an den Interessen der Schülerinnen und Schülern zu gestalten. Das ist leider nicht immer ganz einfach. Ergänzend kommt hinzu, dass nun das Niveau A und B in einer Klasse vereint ist. Dies hat viele Vorteile für die Jugendlichen, jedoch ist es eine grosse Herausforderung, jeder und jedem gerecht zu werden.

Was erfreut Sie im Schulalltag am meisten?

Wenn echtes Lernen passiert. Wenn Schülerinnen und Schüler merken, dass Lernen Spass macht und das Bedürfnis verspüren immer mehr und mehr wissen zu wollen. Auch wenn es wie ein Klischee klingt, lachende, interessierte Gesichter mit dem gewissen Funkeln in den Augen ist ein wahrer Lohn und macht mich emotional reicher.

 

 

 

 

 

 

 

Lukas Müller, stellen sie sich kurz vor…

Ich bin 34 Jahre alt und lebe mit meiner Freundin in Seebach. Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Thun, später habe ich auch in Bern, England und in Finnland gelebt. In meiner Freizeit mache ich viel Sport, vor allem Capoeira – eine brasilianische Kampf-Tanz-Sportart – und Snowboarden. Ich lese auch viel und treffe mich oft mit Freunden oder mit der Familie. Zudem reise ich sehr gerne, ich habe schon über 50 verschiedene Länder besucht.

Weshalb wurden Sie Lehrer?

Bevor ich Lehrer wurde, studierte ich Betriebswirtschaftslehre und Sozialanthropologie und arbeitete danach etwa sieben Jahre in Marketing und Kommunikation verschiedener Unternehmen. Die Finanz- und IT-Herausforderungen in diesen Jobs wurden mir aber zu langweilig und ich wollte wieder den Menschen ins Zentrum meiner Arbeit rücken. Den Entscheid, Lehrer zu werden, beeinflussten auch die vielen Jahre Jugendarbeit in der Gemeinde, in der ich aufwuchs. Ich leitete dort mit viel Freude und Engagement einen Jugendtreff sowie viele Jugend- und Sportlager.

Welches sind die grössten Herausforderungen im Schulalltag?

Die Schülerinnen und Schüler sind alle sehr verschieden und benötigen ganz unterschiedliche Aufgaben und Unterstützung. Allen auf ihrem Niveau gerecht zu werden, ist nicht einfach.

Was erfreut Sie im Schulalltag am meisten?

Da gibt es ganz viele Sachen, zum Beispiel, wenn in der Klasse ein «Lernflow» entsteht und alle konzentriert arbeiten, oder wenn Schülerinnen und Schüler plötzlich Eigenverantwortung übernehmen und ich nur noch als Coach fungiere. Auch über die vielen Überraschungen im Alltag, ein gutes Gespräch in der Pause sowie interessante oder lustige Fragen und Antworten freue ich mich.

Interview: Mandy Abou Shoak

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