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Der Musikverein Zürich-Höngg besuchte Luxemburg

7. Juli 2015 von

Foto: Susanne Nörr

Ob in einer Mehrzweckhalle oder mitten in Luxembourg, die Höngger Musikerinnen und Musiker kamen bei den Zuhörenden bestens an.

Foto: Susanne Nörr

Ob in einer Mehrzweckhalle oder mitten in Luxembourg, die Höngger Musikerinnen und Musiker kamen bei den Zuhörenden bestens an.

Von

Online seit
7. Juli 2015

Printausgabe vom
09. Juli 2015
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Ende Juni durfte der Musikverein Zürich-Höngg eine viertägige Konzertreise nach Luxemburg unternehmen. Die Wahl der Destination liegt auf der Hand, denn fünf Mitglieder der «Hönggermusik» stammen aus Luxemburg und absolvieren zurzeit ihr Studium in der Limmatstadt.

Die Chance, eine kleine, äusserst spannende Stadt zu entdecken, liessen sich die Musikerinnen und Musiker nicht entgehen und packten Instrument und Koffer für die Reise. Per Bus ging es an einem Donnerstagnachmittag im Juni in gut sechs Stunden via Frankreich in die Hauptstadt des Grossherzogtums Luxemburg. Der Freitag stand dann ganz im Zeichen einer abwechslungsreichen Stadtführung.

Zwei Hochhäuser voller Übersetzer

Die Tour startete auf dem Kirchberg, auch bekannt als «Europa-Viertel». Hier befinden sich die vielen Institutionen der Europäischen Union, unter anderem der Europäische Gerichtshof. Es gab viel Hintergrundwissen zum Betrieb dieser Institutionen, unter anderem lernten die Höngger, dass es zum Übersetzen aller Texte und Urteile des Gerichtshofs in alle 24 EU-Sprachen zwei Hochhäuser voll mit Übersetzern benötigt und ein drittes Gebäude mangels Platz bereits in Planung ist.
Auch die Kultur hat ihren Platz auf dem Kirchberg gefunden: In Form der Philharmonie Luxemburg, die am besagten Wochenende gerade das Zehn-Jahre-Jubiläum feiern durfte und zu den besten Konzerthäusern Europas gehört. Am Nachmittag stand eine Stadtführung zu Fuss durch die Altstadt Luxemburgs auf dem Programm. So ging es vorbei am Palast des Grossherzogs, der Kathedrale Notre-Dame und dem Place de la Constitution mit dem Monument der goldenen Frau.
Zum Abschluss des Nachmittags machten sich die Musikerinnen und Musiker auf in den Untergrund und besuchten die Festungsanlage «Bock-Kasematten», ein eindrückliches, verwinkeltes Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert.

Höngger-Auftritt in Luxembourg

Am Freitagabend durfte die «Hönggermusik» auf Einladung zweier luxemburgischer Musikvereine ein Saalkonzert in Munsbach geben. Die Schëtter Musik hatte dafür einen tollen Rahmen für das Gemeinschaftskonzert der Foulschter Musik und des Musikvereins Zürich-Höngg geschaffen. Nach dem rund zweistündigen Konzert klang der Abend bei einem kühlen Getränk und netten Gesprächen mit luxemburgischen Musikfreunden in entspannter Atmosphäre aus.
Eine kurze Nacht, und schon stand am Samstagmorgen das nächste Highlight auf dem Programm: ein Sommerkonzert auf der Place d’Armes im Herzen Luxemburgs. Die Musikerinnen und Musiker richteten sich auf der Konzertbühne ein. Kurz darauf erklangen die ersten Töne und lockten viele Zuhörer an, die den Samstagmorgen bei Shopping oder einem Kaffee in der Stadt verbrachten. Es war ein tolles Konzerterlebnis, an das sich die «Hönggermusiker» noch lange erinnern werden.

Lokale Spezialitäten gegessen, danach ab ins Nachtleben

Den Samstagnachmittag genossen die Reisenden ganz nach Lust und Laune beim Shopping, Sightseeing oder Entspannen in einem der vielen Restaurants und Cafés. Um 19 Uhr wartete das grosse Abschiedsessen in einer lokalen Brauerei auf den Musikverein Zürich-Höngg. Bei luxemburgischen Spezialitäten genoss man einen gemütlichen Abend bei Speis und Trank, der für viele in einer der unzähligen Bars und Diskotheken endete.
Am Sonntagmorgen hiess es dann «Äddi Lëtzebuerg», auf Wiedersehen Luxemburg. Die Reisenden traten nach zwei erlebnisreichen Tagen die Rückreise in die Schweiz an. Dank der guten Organisation durch zwei Vorstandmitglieder und die luxemburgischen Mitmusikanten war es für alle Beteiligten ein rundum gelungenes Wochenende.

Eingesandt von Anita Stauffer, Musikverein Zürich-Höngg

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