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Kinder & Jugend

An einem Abend um die ganze Welt

15. Dezember 2015 von

Foto: zvg

Die Ureinwohner treten gegen die Eroberer an.

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Die «Bienli» kommen nach ihrem Theater alle nochmals auf die Bühne.

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Dem Leitungsteam wird für seinen tollen Einsatz gedankt.

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Die Ureinwohner treten gegen die Eroberer an.

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Für Kolumbus im Wald Schiffe basteln.

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Drei Stewardessen in Australien sagen einem «Bienli», welches Tier es nachspielen muss.

Von

Online seit
15. Dezember 2015

Printausgabe vom
17. Dezember 2015
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Vergangenen Sonntag fand der jährliche Familienabend der Pfadi St. Mauritius-Nansen statt. Nach einem Abenteuer mit Kolumbus gingen alle auf Weltreise.

Nachdem die Pfadis im Wald Punsch getrunken und für Kolumbus Schiffe gebastelt haben, spazieren sie in der Dämmerung zum Saal im katholischen Kirchgemeindehaus, wo der Abendteil stattfinden soll. Dort steht aber ein Flugzeug und Stewardessen begrüssen alle, die eintreten. Im «Flugzeug» sind lange Tische aufgestellt, auf denen Kontinente in blauen Tischdecken schwimmen und denen entlang die Pfadis mit ihren Familien sitzen. «Willkommen an Bord des Fluges LX301 einmal um die Welt», sagt einer der beiden Piloten, die auf der Bühne zwischen den Tischen stehen. Einmal um die Welt soll es also gehen, die Piloten künden bald schon den ersten Halt an: die Antarktis.

Ohne Eisbär nach Ägypten

Als das Flugzeug gelandet ist, betreten drei «Wölfli» – die jüngeren Buben bei der Pfadi heissen so – die Bühne und singen das Stück «Eskimo» von Mani Matter. Alle singen mit, und bei der Strophe «…isch en Iisbär inecho…» plumpst den «Wölfli» tatsächlich ein Plüscheisbär vor die Füsse. Als das Lied zu Ende ist, fliegt aber auch schon das Flugzeug weiter, ohne Eisbär. Dem wäre es beim Halt in Ägypten aber sowieso zu warm geworden. Die «Bienli» – die jüngeren Mädchen – führen ein Theater vor: Kleopatra ist versteinert worden, und sie kann nur mithilfe der vier Elemente erlöst werden. Zum Glück gelingt der Zauber, und so kann das Flugzeug nach tosendem Publikumsapplaus bald wieder abheben. Die Piloten moderieren jeden Flug, damit den Pfadis und ihren Eltern hoch oben über den Wolken nicht langweilig wird. Die Maschine hält in den USA, wo die Frauenstufe das Publikum mit einem Quiz zu skurrilen amerikanischen Gesetzen fordert. Weiter geht es nach Ecuador, wo die Bubenstufe vorführt, wie die Ureinwohner die Eroberer beim Schach besiegt haben und so frei geblieben sind. Vor der Verpflegungspause, die den ersten Teil der Reise abrundet, künden die Piloten einen Spezialauftritt an: Eine Leiterin betritt mit ihrer Kollegin die Bühne und die beiden singen «Santa Baby». Sie singen nicht nur sehr schön, es kommt auch gleich etwas Weihnachtsstimmung auf.

Mit vollem Bauch nach Asien und Australien

Nach dem Abendessen und einem Zwischenstopp in Europa, wo das Leitungsteam und alle, die sonst im Jahr 2015 ihr Bestes für die Pfadi St. Mauritius-Nansen gegeben haben – es sind deren viele –, verdankt werden, wird das Dessertbuffet freigegeben. Jede Familie hat etwas mitgebracht und entsprechend gross ist auch die Auswahl an Kuchen, Torten, Keksen, Rouladen, Cremen und Tiramisù. Ausnahmslos alle sind begeistert. Als die Bäuche voll sind, geht der Flug weiter nach Japan, wo das Leitungsteam der Wolfsstufe Begriffe nachspielen und erraten muss, und Australien, wo es gilt, Tiere durch Pantomime nachzumachen. Es lachen noch einmal alle herzlich, bevor das Flugzeug mit allen Gästen wieder zu Hause in Höngg landet. Schon ist die Weltreise vorbei und mit ihr auch das Pfadijahr. Möge das Jahr 2016 ebenso ereignisreich werden.

Eingesandt von Anne-Christine Schindler v/o Foxy, Pfadi St. Mauritius-Nansen

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