Höngger.ch

14°C14°C am 23. Mai 2018
Leitartikel

300 Canapés und tausende gestrickte Maschen

10. November 2015 von

Foto: Malini Gloor

Traumdestination für die meisten Besucher: die Festwirtschaft.

Foto: Malini Gloor

Vor dem Ansturm wird im Kreativ-Atelier erklärt, wie man was am besten macht.

Foto: Malini Gloor

In der Küche wurde alles frisch zubereitet – hier die beliebten Salate.

Foto: Malini Gloor

In der Küche wurde alles frisch zubereitet – hier die beliebten Salate.

Foto: Malini Gloor

Canapés wurden im Akkord belegt.

Foto: Malini Gloor

Ohne das Serviceteam sähen die Tische nicht so sauber aus.

Foto: Malini Gloor

Geschenkidee gefällig? Kein Problem, Möglichkeiten gibt es genug.

Foto: Malini Gloor

Die beiden haben vieles selbst gemacht.

Foto: Malini Gloor

Traumdestination für die meisten Besucher: die Festwirtschaft.

Foto: Malini Gloor

Farbenfrohes Getöpfertes gab es hier.

Foto: Malini Gloor

Nein, nein, sie behalten die Sachen nicht selbst, sondern zeigen bloss deren Einsatzgebiet.

Foto: Malini Gloor

Die Verkäuferin schaut, ob dem Kunden die Jacke passt. Das Urteil: zu gross. Schade, zurück an den Bügel.

Foto: Malini Gloor

Handglismets verkaufte Socken und Bettsocken in allen Varianten – mit Glück traf man die Strickerinnen gleich am Stand an.

Foto: Malini Gloor

Kinderlätzchen ohne Bändel heisst keine brüllenden Kinder.

Foto: Malini Gloor

Ein solcher Cupcake macht sicher nicht dick.

Foto: Malini Gloor

Filigrane Arbeiten aus Glasperlen eignen sich als kleine Geschenke.

Foto: Malini Gloor

Frischer Zopf, Konfitüren, Sirupe und mehr – Genuss war garantiert.

Foto: Malini Gloor

Charmante Gesichter verkauften Cüpli für einen guten Zweck.

Von

Online seit
10. November 2015

Printausgabe vom
12. November 2015
Beitrag bewerten

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Eine wahre Flut an liebevoll Selbstgemachtem erwartete die Besucherinnen und Besucher des Höngger Bazars am letzten Freitag und Samstag. Nicht nur zum Schenken – ob sich selbst oder jemand anderem – gab es unzählige Dinge, sondern auch zum gleich vor Ort Essen.

Kurz nach Türöffnung des Bazars im reformierten Kirchgemeindehaus am Freitagnachmittag war bereits ein reges Kommen und Gehen. Die beliebte Hüpfkirche vor dem Eingang wurde sofort von bewegungsfreudigen Kindern in Beschlag genommen, danach begaben sich viele in die Kreativ-Werkstatt, wo hilfreiche Frauen mit Rat und Tat zur Seite standen. Ob die Kinder ein Kissen bedrucken, Vasen, Kerzenständer oder Zettelhalter herstellen wollten, an Material und Verzierungsideen mangelte es nicht. Auch Erwachsene konnten vor Ort kreativ sein.
Aktiv waren die Bazar-Gruppen der reformierten Kirchgemeinde, der Frauenverein Höngg, das KiKi-Kreativ-Team und viele sonstige Mitwirkende. Attraktiv war das Angebot an den vielen Ständen präsentiert worden, so dass man in Ruhe und mit Musse stöbern konnte. Im Foyer lockten frische Konfitüren, duftender Zopf, Brote, Sirupe und mehr, im grossen Saal ging es weiter mit Dekoartikeln und Schmuck aus Glasperlen, «Täschli für Allerlei», Cupcakes, Kleidung und Socken in allen Farben aus Wolle, Kerzen, Adventskarten, Tonwaren und vielem mehr. Die Verkäuferinnen priesen die Sachen mit Charme an und erklärten etwa, dass das Kinderlätzchen mit Jerseykragen und Frottee sehr praktisch sei, weil es die Kinder nach dem Essen selbst ausziehen können: «So gibt es kein Geschrei, weil sie versuchen, den mittels Bändel verschnürten Latz auszuziehen.»

Im Akkord streichen, schneiden und anrichten

Ob man am Stand präsent war, im Vorfeld gebacken, gestrickt oder Konfitüre hergestellt hatte oder im Hintergrund Desserts, Canapés und Salat zubereitete, es wurde an allen Orten gearbeitet. Lisa Aiolfi, verantwortlich für das Dessertbuffet, erzählte, dass die Gemeindemitglieder unzählige Kuchen und Wähen in allen Variationen für den Höngger Bazar gebacken haben: «Sogar glutenfreie Kuchen sind dabei. Es hat für jeden Geschmack etwas.» Oft bestellt wurden auch die Teller mit frischen Gemüse-Salaten und natürlich die reichhaltig belegten rund 300 Canapés, die im Akkord bestrichen und belegt wurden – jedes einzelne liebevoll verziert, mehr oder weniger gemäss der Foto-Vorlage.
Warum engagieren sich so viele Menschen ehrenamtlich für den Höngger Bazar, in welcher Form auch immer? «Ich engagiere mich gerne für einen guten Zweck, zudem schätze ich die Geselligkeit, wir haben es schön und lustig hier», so eine der Frauen in der Küche – sie spricht wohl für viele der Helfenden. Der Ertrag des Höngger Bazars beträgt gut 35‘000 Franken. Die Kirchgemeinde kam für sämtliche Kosten wie etwa Material oder Esswaren auf. Berücksichtigt werden vier soziale Projekte: Adonia-Jugendorganisation der evangelischen Allianz, Bäuerliche Gemeinschaften in Kenia (Biovision), Neue Gärten für MigrantInnen in Zürich/Schaffhausen (HEKS) und Friends of Makaani, eine Hönggerin, welche die Bevölkerung in Kenia unterstützt. Die Projekte werden jeweils von den Helfenden ausgewählt, was für sie ein wichtiger Prozess ist – schliesslich wird alles daran gesetzt, dass an den beiden Bazar-Tagen eine schöne Summe Geld zusammenkommt.

Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar.


500